Bürstadt

EKS Schulfest wegen Hitze um eine Stunde gekürzt

Schüler zeigen alle Facetten ihrer Schule

Archivartikel

Bürstadt.„Wir sind bunt“ lautete das Motto des EKS-Schulfestes. Die Erich Kästner-Schule zeigte alle Facetten, die sie zu bieten hat. Aber aufgrund der heißen Temperaturen wurde das Nachmittagsprogramm um eine Stunde gekürzt. „Ich bin froh, dass der heißeste Tag am Mittwoch war und nicht am Donnerstag“, sagte Schulleiterin Stephanie Dekker.

Schatten bevorzugt

Trotzdem wurden alle Stände, die sonst im sonnigen Schulhof geplant waren, kurzerhand unter das Vordach zwischen Sporthalle und Schule verlegt. Deswegen war es dort besonders eng. Nur einige wenige Aktionen waren im Hof zu finden, darunter eine Klasse, die Basketball mit einem Korbständer anbot. Aber auch hier wurde der wenige Schatten genutzt, den die kleinen Bäume spendeten.

Die Aufführungen, die eigentlich draußen geplant waren, wurden rund um die Aula gestartet, darunter der Schulchor, das Capoeira-Projekt oder der Internationale Chor. Der bestand aus der Integrationsklasse mit den Migranten. Sie gaben das Lied „Das ist meine Welt“ zum Besten.

Die Klassen präsentierten unter anderem die Ergebnisse einiger Projekte. Darunter war eine sechste Klasse, die sich mit selbst großgezogenen Pflanzen beschäftigt hatte. Schülerin Vivien Veith erzählte: „Unsere Lehrerin hat die Pflanzen in einem Baumarkt besorgt, als sie noch ganz klein waren. Wir haben sie umgepflanzt und ihnen Wasser gegeben, damit sie größer werden.“ Darüber hinaus hatten die Schüler noch eine Gärtnerei besucht, den Schulgarten verschönert und dort den Schuppen aufgeräumt.

Ein weiteres Projekt war von einer Realschulklasse entwickelt worden. Zunächst wurden die Stärken der einzelnen Schüler festgehalten. Dann wurde erarbeitet, welche Stärke die Klasse hat. Und dann gab es die Idee, den neuen Schülern die EKS in Form einer Schnitzeljagd näher zu bringen. Lehrerin Eva Stahl, die die Klasse im kommenden Schuljahr übernimmt, war bereits beim Projekt dabei.

Für die Schnitzeljagd soll eine so genannte Actionbound genutzt werden. Das ist eine Anwendung für das Handy oder Tablet. „Der Einstieg funktioniert über einen QR-Code, den man einscannen muss“, erläuterte die Lehrerin. Damit kann man dann quer durch die Schule gehen, sie dabei gleich kennenlernen und die gestellten Aufgaben lösen.

Unter anderem sollte ein Selfie in der Mensa gemacht werden oder die Raumnummer der Mediathek eingetragen werden. „Wir wollten etwas Nachhaltiges machen. Aber natürlich ist die Bound noch ausbaufähig und in der kurzen Zeit nicht so perfekt geworden, wie wir es gerne gehabt hätten“, so Eva Stahl.

Besonders beliebt waren bei den tropischen Temperaturen natürlich alle Arten von Erfrischungen, von Cocktails angefangen, die frisch gemixt wurden, und auch die Eisdiele Hawaii oder die Fruchtspieße. Aber auch die anderen Stände mit Essen und Trinken war sehr gefragt und stark umlagert.

„Es waren tolle Projekte dabei, wie Capoeira oder die afrikanische Köchin, die heute leider nicht dabei sein kann. Alles zeigt, wie bunt unsere Schule ist“, sagte Schulleiterin Stephanie Dekker.

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