Bürstadt

Sprachheilschule Erstklässler feiern in Bürstadt gemeinsam mit den Kindern der Vorklassen

Schulformen arbeiten enger zusammen

Bürstadt.„Wir wachsen immer enger zusammen“, freute sich Ariane Jordan, die Leiterin der Sprachheilschule, die der Schillerschule in Bürstadt angegliedert ist. Deswegen fand auch die Einschulungsfeier zusammen mit den Vorklassen der Grundschule in der Aula statt. Es war die erste von mehreren Feiern, die nacheinander folgten..

Sonst hatte die Einschulungsfeier immer mittwochs, also einen Tag nach den ersten Klassen, stattgefunden. „Die Zusammenlegung hat unter anderem auch logistische Gründe. Der Förderverein braucht nur einmal einen Stand machen und nicht wie in den vergangenen Jahren an zwei Tagen hintereinander“, so Jordan. Mit dem Schulleiterkollegen Torsten Wiechmann versteht sie sich prächtig.

Betreuung bis 15 Uhr

Seit dem zurückliegenden Schuljahr haben sich bei der Sprachheilschule die Zeiten nach hinten verschoben. Statt um 13 Uhr ist um 15 Uhr Schluss. „Das bringt den Vorteil, dass sich unsere Schüler dem Nachmittagsprogramm der betreuten Schillerschule anschließen können. Vorher gab es diese Möglichkeit gar nicht. Rund ein Viertel unserer Schüler macht das“, führte die Schulleiterin aus. Auch in den Jahrgangsstufen gibt es Teams für beide Schulen, damit sich die Kollegen untereinander gut austauschen können, was Jordan ebenfalls sehr freut.

„Es ist ein Zeichen, dass wir dazu gehören und nicht ausgegrenzt sind. Sogar bei den Ausflügen werden wir mit eingebunden. Wir sind sehr froh über die enge Zusammenarbeit und fühlen uns hier gut aufgehoben“, stellte Jordan heraus. Der Bedarf für einen Platz an der Sprachheilschule ist sehr groß.

In die Sprachheilschule gehen Schüler aus dem kompletten Kreis Bergstraße. Das heißt, sie werden mit dem Bus nach Bürstadt und wieder nach Hause gebracht. Im Anschluss an die Feier ging die Schulleiterin zusammen mit den Eltern die Busfahrpläne durch und informierte sie über die Details zu den Fahrten. Landrat Christian Engelhardt hatte sich die Feier der Sprachheilschule und der Vorklassen der Schillerschule ausgesucht, die zusammen stattfand. Er war danach noch für eine der weiteren Einschulungsfeiern anwesend.

„Ihr gehört jetzt schon ein bisschen zu den Großen und seit keine Kindergartenkinder mehr“, meinte Engelhardt zu den Erstklässlern der Sprachheilschule und der Vorklassen. Das bedeute aber für die Eltern, dass sie Loslassen müssen und etwas von der Verantwortung an die Schule abgeben sollen. Engelhardt wusste selbst, wie das ist, denn er ist selbst Vater einer Tochter, die in die sechste Klasse geht. Die Schillerschule war für den Landrat besonders interessant, weil gerade die neue Mensa im Entstehen ist und rund drei Millionen Euro für das Bauvorhaben vom Kreis kommen.

Lieder eingeübt

„Ich hoffe, das hat euch auch so gut gefallen wie mir“, meinte Torsten Wiechmann, Rektor der Schillerschule, zu den Neuen. Denn die älteren Schüler der Sprachheilschule hatten ein Lied eingeübt, um die künftigen Mitschüler willkommen zu heißen.

Wie für alle Erstklässler war der erste Schultag ein recht kurzer Tag. Es ging für rund eine Stunde mit der Lehrerin in die Klassenräume für ein erstes Kennenlernen. Danach durften alle auf den Schulhof, auf dem die Eltern bereits warteten.

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