Bürstadt

Erich Kästner-Schule Die meisten Fünftklässler bleiben bis nachmittags / Neugestaltung des gesamten Außenbereichs steht an

Sechs neue Ganztagsklassen eingerichtet

Archivartikel

Bürstadt.Wenn am Dienstag die Fünftklässler in die Aula der Erich Kästner-Schule (EKS) kommen, denken sie ganz sicher nicht an Bagger und anderes schweres Gerät. Ganz im Gegenteil: Es geht um fremde Lehrer, neue und bekannte Klassenkameraden und Unterrichtsfächer wie Englisch oder Geschichte, die im Stundenplan einer Grundschule einfach noch nichts verloren hatten.

Dass vielleicht schon im kommenden Jahr der komplette Schulhof umgestaltet wird, ist bei der Begrüßungsfeier ganz sicher erst mal Nebensache. Vielmehr gilt es, acht neue Klassen willkommen zu heißen: zwei im Hauptschul-, vier im Realschul- und zwei im gymnasialen Zweig. Nach dem Gottesdienst um 8.45 Uhr in St. Peter treffen sich alle um 9.30 Uhr in der Sporthalle. Dann treten der Schulchor und noch mehr „große“ EKS-Schüler auf, die sich wie immer einige Theaterstücke und Sketche einfallen lassen für einen herzlichen Empfang.

In der ersten Woche heißt es für alle: Klassenlehrer-Unterricht von der ersten bis fünften Stunde. Dann wird es so ganz langsam ernst. Neu in diesem Schuljahr: Ein Großteil der Fünftklässler besucht eine der sechs Ganztagsklassen und bleibt bis 14.30 Uhr in der Schule. Während dieser Verlängerung haben die Jungen und Mädchen Unterricht, können Gelerntes üben oder ihre Kenntnisse in den Hauptfächern vertiefen. Für ihre Ganztagsschüler bietet die EKS eine Spätbetreuung bis 15.30 Uhr an – von montags bis mittwochs auf Wunsch, donnerstags obligatorisch: „Das ist unser AG-Tag“, erläutert Schulleiterin Stephanie Dekker.

Neues gibt es im Kollegium: Jella Jansenberger, Julia Grether, Nada Markovic, Julia Roth, Caren Pfleger und Christoph Schamber verstärken das EKS-Team. Von der Lampertheimer Biedensandschule kommt Mirjam Dämgen, Carsten Bach ist der zweite Sozialpädagoge.

Während die Schüler über neuen Vokabeln, Formeln und anderen Herausforderungen schwitzen, wird in der Kreisverwaltung gerade geplant, wie es künftig rund um die Gesamtschule aussehen soll. Nachdem die komplette Sanierung des Schulhauses im vergangenen Sommer abgeschlossen wurde, ist jetzt das Außengelände an der Reihe. Viel verrät der Kreis allerdings nicht: Das Projekt stehe noch ganz am Anfang der Planung, viele Details stünden einfach noch nicht fest.

Klar ist: Alle Freiflächen – Schulhof, Schulgarten, Parkplatz, Zufahrten, Grünflächen und Bäume – sollen ganzheitlich betrachtet und überplant werden. Das betreffe auch die Bereiche an der Sporthalle, nicht aber die Halle selbst. Der Auftrag für die Planung werde wohl noch in diesem Jahr vergeben. Und wie der Kreis versichert, sollen Wünsche der Schule berücksichtigt werden. sbo

Zum Thema
Das Wichtigste von heute
Newsticker Südhessen Ticker
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional