Bürstadt

Sternsinger Katholische Pfarrgruppe übergibt Neujahrsgrüße / Spendensammlung läuft noch bis Februar über Tüten, per Überweisung und online

Segenswünsche gehen an Bürstädter Senioren

Archivartikel

Bürstadt.Mit einer großen Helferschar übergaben Andrea Zeilfelder und Marion Brandner die selbstgemalten Karten der Bürstädter Sternsinger an das Altenheim St. Elisabeth. Die waren als Gruß gedacht, um den Bewohnern gute Wünsche für das neue Jahr zu überbringen.

„Wir haben kurz vor Weihnachten begonnen, die Karten zu basteln, nachdem klar war, dass die Sternsingeraktion in diesem Jahr nicht so stattfinden wird wie sonst“, erzählte Marion Brandner. Besonders fleißig war Familie Baierle, die mit insgesamt sechs Personen zur Übergabe gekommen war.

Tochter Anastasia Lou hat sechs Karten bemalt. Zusammen mit ihren Brüdern Jason Lee und Jordan Ty hat die Familie es auf sage und schreibe 17 Karten gebracht. „Es sind vorwiegend Motive aus dem Umfeld der Sternsinger. Ausgedacht haben wir uns das alle zusammen“, berichtete Anastasia Lou. Über diese Aktion freute sich Birgit Marchetta, Leiterin des Sozialen Dienstes im Altenheim St. Elisabeth, die in der letzten Zeit viele Grüße von Kindern und Jugendlichen aus Bürstadt entgegennehmen konnte. „Die Bewohner freuen sich schon. Hoffentlich können die Sternsinger im nächsten Jahr wieder ganz normal zu uns kommen und singen“, erklärte sie. Das Singen ist das, was allen Teilnehmern am meisten fehlt.

Mit bei der Übergabe war auch Sonnenbotschafterin Luisa-Marie Morweiser samt ihrer Schwester. „Ich war selbst mit meiner Familie Sternsinger und kenne alle Texte der Lieder noch sehr gut“, merkte Luisa-Marie an. In diesem Jahr wollte sie als Begleiterin einer Gruppe teilnehmen. Als klar war, dass die Aktion kontaktlos stattfinden wird, hat sie sich bereiterklärt, in dem Video, das auf der Homepage der Pfarrgruppe steht, das Vorwort zu sprechen und es sogar zu schneiden.

„Es ist eine so tolle und wichtige Aktion, gerade zum Jahresanfang. Sternsinger überbringen Hoffnung und Segen und sammeln dabei Geld für andere Kinder, denen es nicht so gut geht“, berichtete Luisa-Marie. Im Schneiden von Videos hat sie bereits Erfahrung beim SKK gesammelt, wo sie aktiv ist. Beim Austragen der Segensbriefe hat sie ebenfalls mitgemacht und mit ihrer Schwester dabei oft die Lieder gesummt auf dem Weg zu den Briefkästen.

Der Abschlussgottesdienst für die Aktion war am Mittwochabend in St. Michael. Dort wurden auch die Lieder der Sternsinger vorgetragen und Johanna Tausch spielte die Geige. Die Segensbriefe und die Aufkleber wurden dann in der Kirche ausgelegt für alle, die sich nicht für die Sternsingeraktion angemeldet hatten. Gespendet werden kann noch bis Februar. Das Geld fließt hauptsächlich an Kinder und Jugendliche in der Ukraine. Die müssen sehr oft ohne ihre Eltern auskommen, da diese oft im Ausland sind, um Geld zu verdienen.

Der Segensbrief enthält ein Papiertütchen, mit dem man die Spende beim Pfarrbüro zu den Öffnungszeiten abgeben kann und einen Überweisungsträger für die Banken. Als dritte Möglichkeit kann der QR-Code abgescannt werden. Dieser führt genau wie der Link auf der Internetseite „Aktuelle Infos zur diesjährigen Sternsingeraktion“ zum Bürstädter Online-Konto beim Kindermissionswerk. Mit Stand Dreikönigstag sind online 460 Euro zusammengekommen. Die Endsumme wird im Februar im Pfarrbrief veröffentlicht.

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