Bürstadt

Turnier Henri Ille gewinnt Wettbewerb auf dem Freizeitkicker / Jusos veranstalten das Event bereits zum fünften Mal

Skater zeigen ihre Tricks

Archivartikel

Bürstadt.Einer macht beim „Game of S.K.A.T.E.“ die Tricks auf dem Board vor, sein Battlepartner versuchte, sie nachzumachen. Wenn es ihm nicht gelang, bekam er für jede verlorene Runde einen Buchstaben, fünf Runden konnte er verlieren, bis das Wort „SKATE“ vollständig geschrieben stand. Sieben Fahrer waren beim „Skate Date of Tolerance“ angetreten, um sich zu messen.

Die Jusos sind die Veranstalter des Events, das bereits zum fünften Mal stattfand. „Die Premiere hatten wir in Lampertheim in der Ringstraße, aber seit vier Jahren nutzen wir den Skatepark auf dem Freizeitkickergelände hier in Bürstadt“, erklärte der Moderator des Nachmittags und Juso-Mitglied Philipp Ofenloch. Er selbst hat früher auch geskatet und war zuerst beim Jugendrat aktiv gewesen. Damals sollte das Gelände auf dem großen freien Platz für die Jugendlichen erschlossen werden.

Sitzgelegenheiten fehlen noch

„Mir hat die Unterstützung der Jusos damals gefallen, und ich bin dann Mitglied geworden“, meinte Ofenloch. Jetzt sitzt er sogar für die Partei in einigen Ausschüssen und engagiert sich politisch. Mit ihm zusammen waren noch vier weitere Mitglieder vor Ort. Der gewünschte Unterstand für schlechtes Wetter ist inzwischen errichtet worden, am Rand des betonierten Felds steht er. „Allerdings möchten wir noch Sitzgelegenheiten haben. Derzeit liegen Paletten drin, ich weiß nicht, wie die dorthin gekommen sind. War vielleicht eine Privatinitiative.“

Sein Bruder Michael nahm am Turnier teil und drehte Videos. „Die werden bei Youtube eingestellt und sind unter den Schlagwörtern Skateday und Jusos Ried zu finden, für alle, die heute nicht dabei waren“, sagte Philipp Ofenloch. Michaels Turnierpartner war gerade Henri Ille, der an dem Nachmittag noch ungeschlagen war. Die Skater kamen aus Bürstadt und Lampertheim, sie kennen sich untereinander. „Es sind die, die hier immer üben und fahren“, bestätigte Ofenloch. Deswegen wurde gar nicht groß Werbung für das „Skate Date“ gemacht. Lediglich in den Sozialen Medien gab es Hinweise. Als Turnierleiter und Schiedsrichter hatte Ofenloch nicht viel zu tun. Das meiste regelten die Skater untereinander. „Zum Glück ist das Wetter gut, wir mussten den Contest auch schon mal verschieben.“ Es war zwar warm, aber am Nachmittag schoben sich öfters Wolken vor die Sonne.

Es gab ein kleines Publikum, meist andere Skater. Preise gab es auch – und zwar von S’Brett in Mannheim, ein Laden für Skater. Der Hauptgewinn war ein neues Board. Für Getränke hatten die Jusos gesorgt. Zusätzlich gab es Brezeln und Brownies.

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