Bürstadt

Müllvermeidung

SPD setzt auf Bürstädter Becher

Archivartikel

Bürstadt.Unzählige Kaffeebecher für unterwegs landen täglich im Müll. Zumindest in Bürstadt soll das anders werden, forderte die SPD-Fraktion – und stieß damit im Sozialausschuss auf offene Ohren. Einstimmig erhielt die Verwaltung den Auftrag, sich nach einem passenden Konzept für einen wiederverwertbaren Bürstädter Becher umzusehen.

Philipp Ofenloch schlug dem Ausschuss ein Pfandsystem vor: Nach dem Benutzen den Becher einfach abgeben, den nächsten Kaffee gibt’s dann wieder in einem sauber gespülten Behälter. Zwar sah Reinhold Tremmel (CDU) die Stadtverwaltung nicht als richtigen Ansprechpartner, um eine solche Idee umzusetzen. Vielmehr seien hier die Gewerbetreibenden gefragt. Unterstützung kam allerdings vom Fraktionskollegen Gerhard Weitz, der es absolut an der Zeit sah, Müll zu reduzieren. Auch Sabine Hofmann (Grüne) machte sich für die Idee stark. Die Stadt Hannover habe schon erfolgreich einen eigenen Becher eingeführt, führte sie als Beispiel an.

Die Verwaltung soll sich zunächst nach einem geeigneten Konzept umsehen, dann will der Ausschuss besprechen, wie es weitergeht mit der Müllvermeidung. sbo

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