Bürstadt

Diskussion Wünsche, Bedenken und Anregungen zum Umbau

SPD spricht mit Anwohnern des Bubenlachrings

Archivartikel

Bürstadt.Der Bubenlachring Bürstadt soll wieder so hergestellt werden, wie er vorher war: mit einer Asphaltdecke auf der Fahrbahn und Bürgersteigen auf beiden Seiten. So jedenfalls wünschten es sich mehrere Anwohner, die sich mit der SPD-Fraktion im BRSG-Vereinsheim getroffen hatten. Allerdings ergab sich in der Diskussion auch, dass der Straßenuntergrund den aktuellen und zukünftigen Anforderungen gerecht werden soll.

Unterschriften gesammelt

Anlass für das Treffen waren die Bauarbeiten zur Erneuerung des Bubenlachringes. Bürgermeisterin Bärbel Schader hatte zwar die Anwohner über die Planung informiert. Die Bürger kritisierten jedoch, dass ihre Anmerkungen nicht berücksichtigt würden. Daraus erwuchs eine Anwohner-Initiative, die die Wünsche und Anregungen in einem Brief formulierte, der mit einer Unterschriftenliste der Bürgermeisterin zuging. Zugleich erhielten auch die Stadtverordneten-Fraktionen Einladungen zu Gesprächen. Der folgte bisher nur die SPD.

Die SPD-Fraktion hatte schon im Vorfeld die Pläne angefordert und wollte auch die Protokolle der Anliegerversammlungen haben, um die Bürgerwünsche kennenzulernen. Doch davon gebe es keine Niederschriften. So notierten Fraktionsvorsitzender Franz Siegl und Lothar Ohl als offizielle Vertreter der Partei und Fraktion in der Versammlung fleißig die Wünsche und Anregungen.

Wichtig war den Hausbesitzern eine ausreichende Größe des Abwasserkanals, der für Starkregenereignisse ausgelegt ist. Sie wollen entlang der Straße ausreichend Parkplätze, damit die Autos nicht auf dem Bürgersteig abgestellt werden. Ferner soll der Straßenaufbau stabil genug für das Verkehrsaufkommen sein. Deshalb die Forderung nach der Asphaltdecke. Aber auch ein Pflasterbelag mit sogenannten Knochensteinen könnte in Frage kommen. Bürgersteige auf beiden Seiten seien nicht unbedingt erforderlich. Ein Bürgersteig mit ausreichender Breite für Kinderwagen und Rollator wäre wohl auch akzeptabel.

Sehr skeptisch betrachteten die Anwohner die Verbindungsstraße von der Wasserwerkstraße zum Bubenlachring. Denn die könnte zum Schleichweg werden. Eine Sperre, die die Passage von Notdiensten und Polizei zulässt, erschien sinnvoll. Schließlich wurde auch der Erdwall am Sportcampus hinterfragt. Der Wall verdecke möglicherweise den Einblick in die Straßeneinmündung – und umgekehrt.

Die Stromversorgung sollte größer dimensioniert werden, um Elektrofahrzeugen in der heimischen Garage aufzuladen. Ein Blindrohr fürs schnelle Internet mit Glasfaserkabel wird gewünscht. All diese Anregungen will Siegl in den Ausschuss für Umwelt und Stadtentwicklung mitnehmen. eib

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