Bürstadt

Aktion Basar „Kinderkram“ im Bibliser Bürgerzentrum wieder ein Renner / 1300 Euro Erlös für Kita Pusteblume

Stöbern in über 6000 Angeboten

Biblis.„Ich handle nicht so gern am Verkaufstisch, da ist mir ein sortierter Flohmarkt schon lieber. Wenn mir was gefällt und der Preis stimmt, dann nehme ich es eben mit oder nicht“, sagte Yvonne Delker aus Gernsheim. Sie war zum 8. Sortierten Basar „Kinderkram“ – alles rund um das Kind“ ins Bürgerzentrum Biblis gekommen. Dort hatte das Flohmarktteam der Kindertagesstätte Pusteblume Biblis wieder ein Mekka für Schnäppchenjäger aufgebaut – eine Veranstaltung, die zugleich 1300 Euro als Erlös für den Kindergarten erbrachte.

Die zwei Mal im Jahr durchgeführten sortierten Kinderkram-Basare sind bereits fest in Biblis etabliert und sehr beliebt. „Wir hatten diesmal wieder 90 Nummern für Verkäufer ausgegeben, damit ist unsere Kapazität erreicht. Eine Warteliste zum Nachrücken gab es zudem“, so Kathrin Kissen vom Flohmarktteam. Insgesamt waren 25 Helfer im Einsatz. Jeder Verkäufer durfte sechzig Sachen anbieten, die Helfer sogar achtzig. So kamen am Ende über 6000 Angebote zusammen, die im Bürgerzentrum zu finden waren.

„Zufriedene Gesichter“

„Da kommen wir platztechnisch schon an die Grenzen und natürlich auch vom Aufwand, mehr schaffen wir zeitlich gar nicht aufzubauen“, erklärte Kissel. Die Verkäufer gaben einen Tag vor der Veranstaltung ihre mit der Verkäufernummer markierten Sachen nebst Preisen ab, dann fing das Sortieren an: Kleidung, Größen, Geschlecht, Schuhe, Spielsachen, Erstlingsausstattung, Spielsachen, Fahrgerätschaften, Bücher, Kassetten und vieles mehr.

Dies wurde intern vom Flohmarktteam übernommen, die weiteren Helfer standen dann sonntags am Verkaufstag bereit. Sie halfen etwa beim Kuchenverkauf, bei der Abwicklung am Ausgang und vor allem beim späteren Sortieren der nicht verkauften Sachen zurück in die Körbe der Verkäufer. „Der Verkauf von Spielsachen nimmt immer mehr zu. In diesem Jahr war dagegen die Erstlingsausstattung weniger gut vertreten“, resümiert Kissel.

Wie immer durften die Helfer zuerst stöbern, nach ihnen kamen die Schwangeren und dann alle anderen Besucher, die schon mit Vorfreude vor der Tür warteten, um endlich reinzukommen. Denn jeder möchte einen guten Kauf tätigen, dann, wenn noch alles da und die Auswahl groß ist. „Die meisten Sachen werden innerhalb der ersten halben oder ersten Stunde verkauft, da muss man wirklich früh da sein, wenn man was Bestimmtes sucht“, wusste auch Kundin Yvonne Delker. „Die Käufer sahen alle recht zufrieden aus und die Verkäufer ebenso“, fand Kissel.

Gleich abends nach der Veranstaltung gab es bereits die Abrechnung, und die nicht verkauften Sachen konnten abgeholt werden. Hier wurden vom Verkaufsbetrag 15 Prozent für den Kindergarten abgezogen. Aus diesen Erlösen sowie aus dem Verkauf von Kaffee und Kuchen im Tagescafé kam die Summe von knapp über 1300 Euro zusammen.

Für den Kindergarten sind die engagierten Eltern und Helfer vom Basar natürlich ein Glücksgriff, denn so kommt die Einrichtung zwei Mal im Jahr in den Genuss einer Finanzspritze. „Was mit dem Geld diesmal passiert, muss noch besprochen werden. Aber natürlich kommt es wie immer allein den Kindern zugute“, betonte Kathrin Kissel. Aus dem Kindergartenteam waren wieder zwei Erzieher vor Ort, die die Kinderbetreuung übernahmen.

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