Bürstadt

Wirtschaft Aufsichtsrat reagiert auf Alexander Bauer

Störmer: Energieried wächst

Bürstadt.Die Energieried wachse stetig in ihrer Geschäftstätigkeit als auch in ihrem „Wertgewinn“, erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende des Energieversorgers, Lampertheims Bürgermeister Gottfried Störmer. Auf Anfrage dieser Redaktion hat er damit auf die Aussage des Bürstädter Stadtverordneten und Landtagsabgeordneten Alexander Bauer (CDU) reagiert, mit der dieser dem Energieunternehmen bescheinigte, über kurz oder lang in einem größeren Zusammenschluss aufgehen zu müssen (wir berichteten).

Bauer sagte das im Hinblick auf die von Lampertheimer Seite forcierte Gründung einer Gesellschaft zum Bau und Betrieb eines Solarparks in der Spargelstadt. In dieser Gesellschaft sollen die Energieried, die GGEW Bensheim sowie die Darmstädter Entega ihre Kompetenzen bündeln. Die Stadt Bürstadt ist mit 25,1 Prozent an Energieried beteiligt. Zuletzt hatte hier eine Mehrheit aus SPD, FDP und Grünen im Stadtparlament die Gründung der Gesellschaft abgelehnt. Bauers Fraktion, die CDU, hat sich enthalten. Bauer betonte mehrfach, die CDU in Bürstadt halte die Gründung beschriebener Projekt-Gesellschaft für einen zukunftsweisenden Schritt.

„Die Behauptung ist falsch“

Ohne den Politiker aus der Nachbarstadt namentlich zu erwähnen, erklärt Lampertheims Bürgermeister weiter, Energieried generiere mit neuen Geschäftsmodellen in der Energieversorgung weiteres Wachstum. Er führt das „seit zwei Jahren etablierte Wärmecontracting“ und den „aktuell wieder angestoßenen Ausbau der erneuerbaren Energien in Form von Freiflächen- und Aufdachphotovoltaikanlagen“ an. Ein deutliches Zeichen für das stete Wachstum sei unter anderem der im Gewerbegebiet Wormser Straße in Lampertheim geplante Neubau für der Energieried, um die wachsende Mitarbeiterzahl unterzubringen und das Arbeiten in moderner Form zu ermöglichen.

Gottfried Störmer: „Vor diesem Hintergrund zu behaupten, Energieried müsse den Anschluss an andere Energieunternehmen suchen, ist falsch.“ Er bezeichnet die Gründung der Projekt-Gesellschaft der benachbarten Unternehmen hingegen als „intelligenten und zukunftsweisenden Entschluss“.

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