Bürstadt

Tennis Wintercup beim TC Biblis auf zweieinhalb Tage verkürzt / Nur rund 50 Meldungen für das Turnier der Wilson-Junioren-Race-Serie

Teilnehmerzahl enttäuschend

Biblis.Von der Resonanz auf ihren Wintercup war der Tennisclub Biblis enttäuscht. „Lediglich knapp über 50 Anmeldungen hatte es gegeben. Wir hatten vor einigen Jahren bereits doppelt so viele“, berichtete Sebastian Zilles, der für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist.

Es war bereits der zehnte Wettbewerb dieser Art, den der TCB im Januar durchführte. Sonst waren immer vier Tage für das Turnier vorgesehen, dieses Mal reichten zweieinhalb. Aufgrund des reduzierten Teilnehmerfelds begannen die Wettkämpfe erst am Freitagnachmittag. „Wir sind Teil der Wilson-Junioren-Race-Serie, und deswegen werden wir auf jeden Fall weitermachen“, betonte der Pressewart. Das bestätigte auch Heidrun Pointer, die für Wilson als Koordinatorin arbeitet und bei den Wettkämpfen vorbeigeschaut hat. Sie arbeite sehr gerne mit der Organisation in Biblis zusammen, schätze den Standort und wolle auf jeden Fall daran festhalten, betonte sie.

Ausgelegt ist das Turnier für die U 12, U 14 und U 16, jeweils männlich und weiblich. „Die Konkurrenz der U 12-Mädchen mussten wir komplett streichen, da gab es keine Anmeldungen“, ließ Zilles verlauten. Dafür drängelten sich die Jungs in der Altersklasse U 14.

Die Endspiele wurden am Sonntag ab 14.30 Uhr ausgetragen. Hier trafen in der Altersklasse U16 zwei Schwestern aufeinander. Beide stehen für Schwarz-Gelb Heidelberg auf dem Platz. Die ältere, Laura Hartel, spielt in der Rangliste und hat die Leitungsklasse eins. Gewonnen hat allerdings ihre jüngere Schwester Sarah, die spielerisch bisher noch nicht an die Wertungsergebnisse von Laura heranreicht. Sie erkämpfte sich den Sieg in zwei Sätzen und gewann 6:4 und 6:4. Die Gewinne stiftete Wilson. Für die Sieger gab es Sporttaschen und Pokale für die Plätze eins und zwei, dazu jede Menge Sachpreise.

Warum es dieses Jahr nur so wenige Anmeldungen gab, kann sich der TCB nicht erklären. „Wir tragen das Turnier immer gegen Ende der Weihnachtsferien aus, und es wurde kein zweites in der Region angeboten. Wir haben viele Stammspieler, die immer wieder dabei sind, und die kennen das Austragungsdatum“, meinte Zilles. 2018 sei im Tennis ein sehr erfolgreiches Jahr gewesen und hatte unter anderem mit dem Sieg in Wimbledon von Angelique Kerber viel Aufmerksamkeit bekommen. „Daher ist uns der Rückgang der Meldezahlen ein Rätsel“, so der Pressewart.

Für die Turnierleitung war es ein fairer Wettbewerb und problemlos in der Durchführung. Es hatte kaum Fälle gegeben, wo auf dem Platz eine Schiedsrichterentscheidung gefragt war. Die Teilnehmer und die Eltern wurden gut von Doris Bednorz-Knuth versorgt. Sie hatte die Bewirtung übernommen, denn das Team von der Vereinsgaststätte Netzroller hatte um diese Zeit Urlaub. Es gab reichlich belegte Brötchen, Kuchen, Getränke und Kaffee.

Für den Verein steht am Freitag, 29. März, die Jahreshauptversammlung an. „Dann werden wir verschiedene Positionen im Vorstand neu besetzen müssen, und wir schauen schon nach Kandidaten“, berichtete Zilles. Im April geht es zum Spielen dann wieder raus auf die Plätze. Die Mannschaften, die in der Medenrunde antreten, mussten schon gemeldet werden. Die Punktspiele gehen Anfang Mai los.

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