Bürstadt

Rotes Kreuz 112 Männer und Frauen kommen zum Blutspendetermin in die Bürstädter EKS / Geändertes Konzept

Teilnehmerzahl leicht unter dem Durchschnitt

Bürstadt.Auch wenn die letzten Arbeiten im Schulgebäude der Bürstädter Erich Kästner-Schule (EKS) noch nicht abgeschlossen sind und gut zu hören waren, konnten die Bereitschaftsleiter Lisa Wißing und Jan Winkler nach vier Stunden Blutspende von 112 Spendern berichten, darunter auch zwölf Erstspender.

In der lichtdurchfluteten Aula hatte das DRK Bürstadt zehn Liegen aufgestellt. Drei Ärzte und das Personal vom Blutspendeteam Baden-Württemberg und Hessen kümmerten sich um die Aktion.

„Wir haben den Ablauf geändert“, erklärte Wißing. Denn nach der Anmeldung im Foyer mussten sie einen Fragebogen ausfüllen und gingen direkt weiter zum „Labor“. Dort wurde – im Gegensatz zu bisher – auch der Blutdruck gemessen. „Das erleichtert die Arbeit der Ärzte und im Falle von Erkrankungen werden die Spender gleich wieder nach Hause geschickt“, erzählte Jan Winkler.

Hinter Stellwänden waren die Spender etwas abgeschirmt, so konnten die Ärzte tätig werden. Danach ging es auf die Liegen und zur Blutentnahme. „Wir sind zehn Bereitschaftshelfer und die gleiche Anzahl kommt aus unserer Sozialabteilung“ erklärte Jan Winkler. Diese kümmert sich um die Verpflegung der Blutspender.

Auf dem Weg dorthin war auch SKK-Fotografin Sandra Franzmann. Wie alle Blutspender wurde sie in der Schulmensa freundlich empfangen. Die Sozialabteilungsmitarbeiter des DRK haben sie nicht nur mit Hausmacher Wurst, Fleischkäse und der obligatorischen Tafel Schokolade versorgt, sondern mit Blumen auch für Frühlingsatmosphäre gesorgt.

„Im Regelfall laden wir jedes Quartal zum Blutspendetermin ein“, erklärte Winkler. Er hofft, dass in Zukunft die Zahl der Spendenwilligen wieder etwas ansteigt. Denn bei dem aktuellen Termin lag die Zahl der Spender etwas unter dem Durchschnitt. Fell

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