Bürstadt

Wirtschaftsförderung Start-up-Unternehmen in Bürstadt zu Gast

Treffen im Nibelungenhort

Bürstadt.Erfahrungen austauschen, Netzwerke knüpfen, Kontakte pflegen – dabei will die Wirtschaftsförderung Bergstraße (WFB) junge Unternehmer in der Region unterstützen und lädt regelmäßig zur Veranstaltung „Start-up-Netzwerk“ ein. Gastgeber war dieses Mal der Nibelungenhort, eine Indoor-Rollenspielanlage in Bürstadt. Bürgermeisterin Bärbel Schader begrüßte die Gäste und lobte die „praktische Hilfestellung“ der WFB.

Über Risiken bei der Existenzgründung sprach Clemens Schäfer von der IHK Darmstadt. Gerade in den ersten Jahren gebe es einige Fallstricke. „Für Gründer und junge, noch nicht etablierte Unternehmen ist es überlebenswichtig, frühzeitig Risiken aus der betrieblichen Tätigkeit zu erkennen“, betonte der Referent. Er lieferte einen Überblick über einen ganzen Strauß von Maßnahmen, mit denen Gründer für ihr Unternehmen vorsorgen können. „Wir haben für kleine und mittelständische Unternehmen einen praktischen Leitfaden entwickelt, der wertvolle Tipps und Maßnahmen enthält“, so Schäfer. Dieser Leitfaden ist bei der IHK Darmstadt kostenfrei erhältlich.

Auf dem Programm stand außerdem eine Führung durch den Nibelungenhort. Dabei erläuterte Geschäftsführerin Bärbel Jakob die Besonderheiten der Anlage. „Kleine und große Gäste können in die Rolle von Helden schlüpfen“, erläuterte sie. Es gelte, Hinweise zu finden, um Rätsel rund um die Nibelungensage und das Leben im Mittelalter zu lösen, erklärte sie.

Für den Nibelungenhort wurde Jakob im vergangenen Jahr mit dem Hauptpreis im Gründerwettbewerb der Gründungsoffensive Bergstraße-Odenwald ausgezeichnet. Nach Veranstaltungen in Bensheim, Bürstadt, Rimbach, Heppenheim, Biblis und Fürth war dies bereits das siebte Start-up-Netzwerk für die Existenzgründer, Freiberufler und jungen Unternehmer in der Wirtschaftsregion Bergstraße.

„Diese Veranstaltungen, die hauptsächlich ein Forum zur Kontaktpflege sind, finden stets viel Anklang“, berichtet Matthias Zürker, Geschäftsführer der WFB. Markus Lahm, Leiter der WFB-Gründerberatung, ergänzt: „Wir freuen uns sehr über das positive Feedback der Gründer und möchten dieses Format auch in Zukunft anbieten.“ red

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