Bürstadt

Sport Turnerinnen messen sich auf Landesebene in der Bürstädter EKS-Halle

TV und TSG laden zum Finale

Archivartikel

Bürstadt.„Der Sport steht im Vordergrund. Wir sind sehr froh, dass wir wieder in Bürstadt die Hessische Einzel-Landesfinals im Geräteturnen weiblich ausrichten konnten“, resümierte Andreas Röß, Vorsitzender des TV Bürstadt, nach gelungenem Wettkampf. Zugleich dankte er Gunter Gebhardt, dem Vorsitzenden der TSG Bürstadt. Denn nur gemeinsam konnten die beiden Vereine dieses Landesfinale auf heimischen Boden holen.

Um die 200 Turnerinnen starteten an zwei Tagen in der Sporthalle der Erich Kästner-Schule (EKS) und kämpften in sieben Alters- und Leistungsbereichen um den Titel „Hessenmeisterin 2018“. „Wir sind sehr stolz darauf, dass sieben Turnerinnen vom TV und der TSG am Start sind“, freute sich Andreas Röß. Die Turnerinnen hatten sich in anderen Wettkämpfen qualifiziert.

Olympische Disziplin

Gerätturnen ist eine olympische Individualsportart, bei der Sprung, Stufenbarren, Schwebebalken und Boden auf dem Plan stehen. Je nach Alter und Schwierigkeitsgrad müssen verschiedene Übungen nach vorgegebenen Kriterien geturnt werden. An einem Tag standen die Wettbewerbe bei den modifizierten Küren an, am nächsten die Pflichtübungen.

So war Fiona Hannig vom TV in der Leistungsklasse IV, 9-12 Jahre, zu sehen. In der Leistungsklasse III, 12-13 Jahre, traten Noelia Gantolias von der TSG Bürstadt und Emilia Staab vom TV Bürstadt an. Zwei Turnerinnen vom TV waren in der Leistungsklasse II, 14-15 Jahre, mit Anna Röß und Franziska Staab vertreten. Weiterhin traten in der Pflichtübung P6/P7, 13-14 Jahre, Elisa Horlé vom TV und bei der Pflichtübung P7-P9, 17 Jahre und jünger, Michelle Kolmer von der TSG an.

Pro Turngau konnten je nach Wettkampf eine bis zwei Turnerinnen gestellt werden. Zwanzig Turngaue gehören dem Hessischen Turnverband an. Dieser ist zugleich Veranstalter, Ausrichter die beiden Bürstädter Vereine. Als Schirmherrin konnte Bürstadts Bürgermeisterin Bärbel Schader gewonnen werden. „Ebenso auch viele Helfer aus beiden Vereinen – ohne diese wäre das alles gar nicht machbar“, bedankte sich Röß.

Die Helfer der beiden Vereine starteten bereits am Freitagabend mit dem Aufbau der Geräte. Dazu gehörte auch der Aufbau einer Bodenfläche, 14 Meter auf 14 Meter, die aus Gau-Odernheim transportiert wurde. „Dafür haben wir einen 7,5 Tonner-LKW benötigt“, sagte Röß. „Und dazu noch zwanzig Helfer, die nur diese Bodenfläche mit guter Federung in der Halle aufbauen. Wir wollten für diese Finals natürlich auch den Teilnehmerinnen optimale Bedingungen bieten“, so Röß. Die Helfer waren auch bei der Bewirtung aktiv und sorgten für einen guten Ablauf der Wettkämpfe. Am Sonntagabend kümmerten sie sich um den Abbau in der EKS-Halle.

Vor Ort waren auch die Vertreter des Hessischen Turnverbands, die die Veranstaltung koordinierten. Insgesamt waren um die achtzig Helfer aus der TSG und dem TV im Einsatz, um allen Turnerinnen einen schönen Wettkampf zu ermöglichen. str

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