Bürstadt

Gaudi Zwei Tage brennt die Hütte beim Oktoberfest

Unterm weiß-blauen Zelthimmel gefeiert

Bürstadt.Kein Mensch muss eine Fahrt zum Oktoberfest nach München auf sich nehmen. Denn was in der TSG-Halle an Stimmung geboten wurde, braucht den Vergleich nicht scheuen. Dazu hatten Volker Berg und sein Team die eher zweckmäßige Halle mit viel Liebe zum Detail in eine perfekte Party-Location verwandelt.

Weiß-blaue Stoffbahnen unter dem Hallendach schufen eine Zeltatmosphäre. Zudem stellte sich eindrucksvoll heraus: Sitzbänke werden total überbewertet. Denn das Publikum, fesch im Dirndl und in Krachledernen gekleidet, stand die meiste Zeit auf den Bänken.

Die Besucher sangen bei Gaudi-Hits ebenso lauthals mit, wie sie es zu angesagten Ballermann-Songs kräftig krachen ließen. An den langen Tischen, die teilweise von ganzen Cliquen besetzt waren, kreisten die Maßkrüge.

Bands kommen gut an

In der rammelvollen August-Held-Halle machten am ersten Abend die „Partyräuber“ ihrem Namen alle Ehre. Die fünf Musiker trieben das Stimmungsthermometer mit flottem, unverwechselbarem Sound rasant in die Höhe.

Das meist junge Partyvolk feierte auch bei der „Krachleder Band“ mit. Die Band, die sich als fetzige Rockband mit Akkordeon, Gitarren und messerscharfen Bläsersätzen beim Publikum beliebt machte, kam mit ihren Oberkrainer Hits gut an und schaffte den musikalischen Spagat zwischen Kölner Hymnen und Ballermann-Songs, die sie eindrucksvoll zur Stimmungsmache nutzten.

Völlig losgelöst huldigten die Oktoberfestbesucher aber auch der Münchner „Schickeria“ und schlugen damit den Bogen zum Ausgangsort des Oktoberfest-Geburtsortes.

Holzbuden aufgebaut

Wer frische Luft brauchte, der war vor der Halle gut aufgehoben. Dort wachte eine Security-Mannschaft über das Geschehen. Und kleine Verkaufs-Holzbuden unterstrichen das alpenländische Flair dieser Veranstaltung.

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