Bürstadt

CDU Heringsessen mit kritischen Anmerkungen

Verbale Klatsche im Dialekt

Archivartikel

Bürstadt.Nach gutem Brauch gab es am Aschermittwoch beim CDU-Stadtverband zum geselligen Fastenessen auch noch kritische Anmerkungen zur Kommunalpolitik, gereimt vorgetragen vom Vorsitzenden und Landtagsabgeordneten Alexander Bauer, der dazu wohlüberlegt nicht den geschliffen hochdeutschen Politikersprech gewählt hatte, sondern den Bürstädter Dialekt. Da wurde aus mancher verbalen Ohrfeige ein eher erträglicher Klatsch mit der Narrenpritsche.

Wie sich’s gehört, hieß der Vorsitzende zuerst einmal neben den „normalen“ Parteimitgliedern etliche besondere Gäste willkommen von Bürgermeisterin Bärbel Schader über Stadtverordnetenvorsteher Ewald Stumpf bis Ehrenbürger Rudi Pumm, dazu noch zahlreiche weitere Mandatsträger und Funktionäre, ehe er dann zum protokollierten Jahresrückblick kam mit der Wiederwahl der Bürgermeisterin und der Landtagswahl.

Sommerfest geplant

Und im örtlichen Bereich fand Bauer manche Merkwürdigkeit, wie zum Beispiel die Kritik daran, dass Baulücken geschlossen werden. So weit, so gut, aber das St.-Florians-Prinzip lasse grüßen. Das, so meinte Bauer, sei wohl auch beim Baugebiet in der Langgewann zu erwarten. Was ihn dann zu dem Seufzer veranlasste: „Ihr liewe Leit, ich muss eich schun sache: in de Politik do muss ma sou manches ertrache!“ Um dann aber auch rasch zur Essenseinladung überzuleiten.

Und nach dem Mahl hörten die Gäste noch die Veranstaltungsplanung der Partei mit mehreren mobilen Fraktionssitzungen, dem Sommerfest am Groß Loch, der Gemarkungsrundfahrt, einer Radtour zum Biedensand, der Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen und schließlich der traditionellen Jubilarehrung. eib

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