Bürstadt

Kita Sonnenschein Kommunale Einrichtung feiert zehnjähriges Bestehen / Konzept sieht keine festen Gruppen mehr vor

Viel Lob zum Geburtstag

Archivartikel

Bürstadt.„Herein, herein, wir laden alle ein. Wir feiern heut ein Fest: zehn Jahre Sonnenschein“, sangen lauthals die Jungen und Mädchen der städtischen Kindertagesstätte Sonnenschein in Bürstadt. Seit zehn Jahren residiert diese in der Alten Schillerschule, vieles hat sich in diesen Jahren verändert: Räumlichkeiten wurden umgebaut und neu gestaltet. Ebenso ging die pädagogische Konzeption von geschlossenen zu offenen Gruppen über.

Zum Zehnjährigen wurde endlich ein Sonnenschein-Kindertagesstätten-Schild an der Hausmauer angebracht. „Damit auch von außen sichtbar ist, wo unser Eingang ist“, freute sich Kita-Leiter Andreas Zanger. Mit einem offiziellen Empfang ging es in den Jubeltag. Dabei ließ Bürgermeisterin Bärbel Schader die Entwicklung der Kita und vor allem deren Einzug in die Alte Schillerschule Revue passieren. „Die Alte Schillerschule war schon immer ein Ort für Kinder und Bildung.“ Noch unter ihrem Vorgänger Alfons Haag kam die Kita Sonnenschein in diese Räumlichkeiten. „Bürstadt wuchs und benötigte Betreuungsplätze“, meinte Schader.

Zuerst versuchte man, in der damaligen Villa Kunterbunt eine weitere Gruppe im Turnraum unterzubringen, doch diese Maßnahme war nicht optimal. So zog 2008 die erste Gruppe in die Alte Schillerschule, 2009 folgte die zweite Gruppe in das denkmalgeschützte Gebäude.

In den hellen, freundlichen Räumen finden 50 Kinder einen Betreuungsplatz. Ein Team von sieben Erzieherinnen sowie Leiter Andreas Zanger kümmern sich um sie. „Mit Sonja Groß und Uschi Tesseraux sind zwei Erzieherinnen aus dem Startteam noch heute dabei“, freute sich Schader.

Ebenso begrüßte sie die frühere Leiterin des Sonnenscheins, Ines Schaffner, deren Position im Jahr 2014 Andreas Zanger übernahm. „Unser Quotenmann“, wie Schader augenzwinkernd bemerkte. Sie verriet eine Anekdote vom ersten Betriebsausflug mit dem damals frisch eingestellten Zanger: Bei einer Shoppingtour mit seinen Kolleginnen fand das erste große Kennenlernen statt. „Sie alle wuchsen als Team zusammen, übernehmen gemeinsam Verantwortung für ihre Aufgaben“, so die Bürgermeisterin. Sie lobte das engagierte, fachliche und liebevolle Handeln der Erzieher. Und wünschte sich, dass diese wie in der Geschichte von „Frederik, die Maus“, bunte Farben, Herzenswärme, Freude und Sonnenstrahlen als Vorräte sammeln und weitergeben.

Neuer Turnraum

Schader erwähnte den Umbau der Räumlichkeiten – angepasst an die pädagogische Konzeption. Andreas Zanger verwies auf den Turnraum, der in den Sommerferien neu entstand. Das Team sei gut zusammengewachsen, es habe Höhen und Tiefen gegeben, aber dies gehöre dazu. „Seit diesem Jahr setzen wir das offene Konzept komplett um“, freute sich der Leiter. Es gibt keine festen Gruppen mehr, dafür aber Funktionsräume.

Nach dem Empfang fing das eigentliche Fest an, Kinder und Eltern kamen im Außengelände zusammen. Hier wurde dann auch das neue Schild enthüllt. Der Harmonie-Kinderchor sang im Garten, es gab einen Auftritt der Tanzgruppe vom Dance Point Limburg. Der 1. Judo- Club Bürstadt präsentierte sich mit einer Vorführung, und das Jugendorchester der Katholischen Kirchenmusik Bürstadt sorgte für Unterhaltung.

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