Bürstadt

Soziales Bürstädter Elterninitiative freut sich über Andrang bei Schnäppchenjagd im Bürgerhaus / Ein Teil des Erlöses für guten Zweck bestimmt

Volles Haus beim Flohmarkt der Krabbelkäfer

Bürstadt.Der sortierte Kinderflohmarkt der Bürstädter Krabbelkäfer im Bürstädter Bürgerhaus hat seit nunmehr 16 Jahren einen festen Platz im Terminplan der Schnäppchenjäger in Bürstadt und darüber hinaus.

Da sich Struktur und Ablauf bewährt haben, gab es hier in den vergangenen Jahren so gut wie keine Änderungen. „Lediglich die Öffnungszeit hat sich vor zwei Jahren um zwei Stunden nach hinten verschoben“, merkte Simone Föry an, die auch in diesem Jahr zusammen mit fünf anderen Frauen wieder für die Organisation der Veranstaltung verantwortlich zeichnete.

Eine Stunde vor dem offiziellen Beginn hatten Schwangere Zutritt, damit sie ohne Stress ihren Einkauf erledigen können. Noch bevor sich der Saal für sie öffnete, waren allerdings die Helfer an der Reihe. 70 von ihnen hatten bereis ab 7 Uhr morgens die Artikel nach Größen und Themen sortiert und geordnet. Was fehlerhaft war oder Winterware, wurde ausgesondert.

Ausrichter spendet 15 Prozent

Wie immer bleiben 15 Prozent des erzielten Umsatzes beim Ausrichter, der mit dem Geld seit Bestehen des Basars gemeinnützige Institutionen unterstützt. „Etwa 70 000 Euro kamen auf diesem Weg schon zusammen“, informierte Föry, die sich einmal mehr über eine gute Resonanz freuen konnte.

Spätestens nachdem sich Punkt 16 Uhr die Tore für das breite Publikum geöffnet hatten, herrschte Gedränge im Bürgerhaus. Kinderwagen wurden vermessen, Wühltische durchstöbert, Spielsachen begutachtet, stets auf der Suche nach dem passenden Stück. Dabei fiel lästiges Feilschen aus, denn traditionell sind die Preise vorher von den Verkäufern festgelegt und auf Etiketten vermerkt.

Als der Flohmarkt der Krabbelkäfer gegen 18 Uhr endete, bedeutete dies aber nicht den Abschluss der Arbeit. Am Sonntagmorgen galt es für Organisatoren und Helfer, wieder in die Hände zu spucken. Die nicht verkauften Sachen mussten eingepackt, die Tische abgebaut und die Abrechnung gemacht werden. Dies machten die ehrenamtlichen Helfer alles für eine gute Sache und in dem Bewusstsein, dass das Spektakel in einigen Monaten bei der Herbstauflage wieder von vorne losgeht.

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