Bürstadt

Schlaganfall-Selbsthilfe

Vortrag zum Thema Patientenverfügung

Bürstadt.Durch einen Unfall oder eine Erkrankung kann jeder in eine Situation geraten, in der er nicht mehr selbstverantwortlich handeln und entscheiden kann. Wer bereits in gesunden Tagen seine Angelegenheiten regelt, kann später – auch bei Alter und Krankheit – selbstbestimmt leben. Aber wie müssen die entsprechenden Dokumente formuliert sein, damit sie Arzt und Patienten eine rechtlich sichere Basis bieten? Diese und weitere Fragen beantwortet Diplom-Sozialpädagogin Maritta Eckert-Geiß bei ihrem Vortrag „Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung“ am 19. September, 17 Uhr, im Gruppenraum des Alten- und Pflegeheims St. Elisabeth. Gastgeber ist die Schlaganfall-Selbsthilfe Kreis Bergstraße.

Eine Vorsorgevollmacht halten die meisten Menschen zwar prinzipiell für sinnvoll, eilig haben sie es damit jedoch nicht. Allerdings: „Dass in einer Notsituation automatisch die Verantwortung an die Angehörigen geht, ist leider ein weit verbreiteter Irrglaube“, erklärt Hans-Dieter Niepötter, Sprecher der Schlaganfall-Selbsthilfe Kreis Bergstraße. „Ohne Vollmacht sind selbst Ehepartner nicht berechtigt, sich gegenseitig zu vertreten.“ Um die gerichtliche Bestellung eines Betreuers zu vermeiden, gelte es, frühzeitig vorzusorgen. So erleichtere eine Verfügung auch den Angehörigen Entscheidungen, die sie sonst selbst verantworten müssten. red

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