Bürstadt

Tag der offenen Tür Riedroder Brandschützer informieren über ihre Arbeit / Besucher fahren im Löschfahrzeug mit

Wasser marsch bei der Feuerwehr

Riedrode.Hinter dem Gerätehaus der Feuerwehr Riedrode ging es hoch her. Denn hier konnten sich die kleinsten Besucher richtig austoben. So lud eine Hüpfburg zu Känguru-Sprüngen ein. Und der Nachwuchs konnte sich als Löschmeister betätigen. Zielspritzen und einen Ball mittels Wasserstrahl zum Tanzen bringen – das gehörte ebenso zum Spaßprogramm.

Die kleinen Gäste durften sich auch als Maler betätigen. Neben Feuerwehrmotiven konnte unter anderem eine lustige Micky Maus ausgemalt werden. Die Aktiven um Wehrführer Sascha Brutscher luden nicht nur die Kleinsten zu einer Rundfahrt mit dem Löschfahrzeug ein, auch Erwachsene durften dieses Erlebnis machen.

In der Küche herrschte Hochbetrieb. Küchenchef Stephan Thomas kredenzte den Gästen Schnitzelvariationen. „Wir haben unseren Kochkäse dazu selbst gemacht“, sagte Sascha Brutscher. Gegen den kleinen Hunger halfen aber auch Wurstsalat, Fischbrötchen oder Würstchen. Besonders bei den Kids standen die Pommes hoch im Kurs. Der Schulungsraum im Obergeschoss verwandelte sich in eine Cafeteria. Etwa 30 Kuchenspender sorgten für den mehr als schmackhaften Nachtisch. Hatte der Spielmannszug Bürstadt-Hofheim den Tag der offenen Tür mit einem Ständchen eröffnet, so schaute auch Bürgermeisterin Bärbel Schader, Sonnenbotschafterin Saskia I. und die Feuerwehrkameraden aus Bürstadt, Bobstadt, Hofheim, Nordheim, Wattenheim, Biblis und Meerbusch bei den Brandschützern in Riedrode vorbei.

Viele Gäste nutzen die Möglichkeit, sich die ausgestellten Fahrzeuge genauer zu betrachten. Zudem konnten sie sich die Pläne für das bestellte Mehrzweckfahrzeug ansehen. „Wir erwarten es im Spätsommer“, freute sich Sascha Brutscher auf den neuen Einsatzwagen.

Auf Gefahren hingewiesen

Die Feuerwehrleute wiesen auf unterschiedlichste Gefahren bei Bränden und Explosionen hin. Anschaulich bekamen die Besucher vor Augen geführt, welche Kräfte bei der Überhitzung von Speisefetten und Ölen entstehen können. Dabei werde oft versucht, diese mit Wasser zu löschen. Dies habe unweigerlich eine Fettexplosion zur Folge und könne zu starken Verbrennungen oder gar zum Tode führen. Denn sicher und effektiv lassen sich laut Expertenaussage Fettbrände nur mit Fettbrandlöschern bekämpfen. Geplant war die Simulation eines Metallbrandes. Auch hier sei Wasser die falsche Lösung. Stattdessen müssten diese Brände mit einem speziellen Löschpulver bekämpft werden.

Insgesamt kümmerten sich etwa 70 Helfer um die Besucher. Der Erlös aus dem Fest soll für das neue Mehrzweckfahrzeug und die Jugendfeuerwehr verwendet werden. Der Nachwuchs nimmt erneut am Kreisjugend-Feuerwehrzeltlager in Bensheim teil.

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