Bürstadt

Skat SPD Groß-Rohrheim sucht den besten Kartenspieler / 30 Teilnehmer in der Gaststätte der Bürgerhalle

Winfried Krömka Ortsmeister

Archivartikel

Groß-Rohrheim.„Äußerst gereizt“ war die Stimmung in der Gaststätte der Groß-Rohrheimer Bürgerhalle beim traditionellen Preisskat-Turnier der Sozialdemokraten, das zum 29. Mal ausgerichtet wurde.

30 Skatbrüder spielten an acht Tischen in insgesamt drei Serien mit 24 Spielen. Dabei ging es um den Titel des Ortsmeisters, um möglichst gute Endplatzierungen und die endsprechende Geld- und Sachpreise, die für vordere Platzierungen winkten. Die Preise wurden auch in diesem Jahr wieder von den ortsansässigen Firmen und Einzelhandelsgeschäften gestiftet.

Pünktlich um 19.30 Uhr wurden die Spieler an die jeweiligen Tische zugelost und das große Reizen und Bluffen konnte beginnen. „Achtzehn, zwanzig, zwei, null ... weg“ war an allen Spieltischen immer wieder zu hören. Und so manches sicher geglaubte Spiel wurde verloren, was den Unterlegenen jeweils einen Euro kostete. Die gewonnen Farbspiele oder Grands wurden positiv notiert und in die Endpunkte-Addition mit eingebracht.

Sprüche und Karten geklopft

Gespielt wurde nach den allgemein gültigen deutschen Skatregeln. Alle weiteren diffizilen Spielregeln der „Königin der Kartenspiele“ zu erklären, würde zu weit führen. Jede Menge „Herz-, Herz-Hand, Null ouvert, Kreuz- oder auch Grand-Hand“ Partien wurden gespielt, gewonnen und an den Tischen notiert.

Altbekannte Skatweisheiten wie beispielsweise „Dem Freunde kurz, dem Feinde lang“, „Hand hat allerhand“ oder Anweisungen an den jeweiligen Mitspieler wie „Spiel mich doch frei –dann kann ich reinbuttern“ sind bei jedem Skatturnier zu hören und gehörten auch bei den Sozialdemokraten zum Grundsprachschatz eines jeden versierten Skatfachmanns.

Auch in Groß-Rohrheim wurde mit dem nötigen Ernst und einer sprichwörtlichen „Bierruhe“ um den Stock und jedes einzelne Spiel gereizt und gespielt – jedoch immer mit viel Spaß bei jeder gewonnenen oder verlorenen Partie.

Nach mehr als drei Stunden Spielzeit standen alle Punkte und Platzierungen fest. Als neuer Ortsmeister durfte Winfried Krömka mit 2129 Wertungspunkten den Wanderpokal entgegennehmen und für ein Jahr in seine Trophäensammlung einreihen. Er beerbt damit Siegbert Martin. Vize-Ortsmeister wurde Rainer Scharr mit 2071 Punkten.

Die absolut meisten Punkte erzielte mit 2374 Zählern Hermann Kern, der sich als Gastspieler als „ungekrönter König“ fühlen darf. Alle Teilnehmer erhielten auch 2018 wieder einen Anerkennungspreis für ihr Antreten und ein Dankeschön der Groß-Rohrheimer SPD.

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