Groß-Rohrheim

Turnier Dressur- und Springwettbewerb in Groß-Rohrheim bietet familiäre Atmosphäre

212 Reiter zeigen ihr Können

Archivartikel

Groß-Rohrheim.Zum dritten Mal hatte der Reit- und Fahrverein Groß-Rohrheim zu einem Dressur- und Springturnier in die verlängerte Speyerstraße eingeladen. In der ländlichen Idylle fühlten sich nicht nur die 212 gemeldeten Reiter wohl, auch die 281 Pferde schienen zufrieden. Und das bei hochsommerlichen Temperaturen am Samstag.

17 Prüfungen standen auf dem Turnierprogramm. Mit Unterstützung von Jacques Annjas, Christina Arnold, Diana Galette und Daniela Gey kümmerte sich Parcourschef Georg Landin um faire sportliche Begebenheiten. „Wir haben einige Hindernisse vom Reit- und Fahrverein Riedrode ausgeliehen“, berichtete Turnierleiterin Birgit Czanderle, die sich die Leitung mit Kirsten Engert und Joachim Filbert teilte. Dazu gehörte auch, dass diese mit etwa 20 Helfern nicht nur eine familiäre Atmosphäre schafften, sondern Publikum und Reiter auf das Beste von Sprecherin Britta Heger informiert wurden.

Zwischen den beiden Reitplätzen waren die „Futterkrippen“ für die Menschen aufgebaut. An Tischen und auf Bänken sitzend, ließ sich von dort das Turniergeschehen gut beobachten. „Diese familiäre Atmosphäre wollen wir erhalten“, berichtete Vorsitzende Birgit Czanderle. Kümmerte sich in der Meldestelle Andrea Piepenstock um unerlässliche Formalitäten, so zeichneten sich die Helfer durch Freundlichkeit aus. So wurde bei auftretendem Mineralwassermangel schnell nachgeordert, und der ortsansässige Schützenverein sorgte für die kulinarische Verpflegung. Außerdem half Familie Kühn – deren Söhne passionierte Reiter sind – bei der Platzpflege. Dieser Einsatz wurde belohnt. Denn im Springen der Klasse L mit Siegerrunde kam Denis Kühn (RFV Lampertheim) auf „Free Willy“ hinter der Siegerin Jacqueline Meffert (RuF Biblis), die „Dear Darling“ gesattelt hatte, auf den zweiten Platz.

Doch die größten Chancen hatte Matthias Wetzel, ebenfalls vom RuF Biblis. Auf „Laguna Otima“ mit schnellster Zeit unterwegs, ritt er mit vier Fehlerpunkten am möglichen Sieg vorbei.

Im Punktespringen Klasse L mit Joker trug sich zudem Frank Stork (RFV Schwanheim) mit der Siegeszeit von 47,09 Sekunden vor Denis Kühn in die Siegerlisten ein.

Hitzepause für das Tier

Mit einem echten Zeichen für Fair Play gegenüber ihrem Pony „Cayenne“ machte Elena Czanderle von sich reden. Nachdem sie beim Dressurreiten auf den fünften Platz gekommen war, gönnte sie ihrem heiß geliebten Vierbeiner eine verdiente Hitzepause. Obwohl gemeldet, trat sie aus Rücksicht auf „Cayenne“ nicht mehr an.

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