Groß-Rohrheim

Ausschuss 119 Wohneinheiten in Groß-Rohrheim geplant

Baugebiet findet nun Zustimmung

Archivartikel

GROß-ROHRHEIM.119 Wohneinheiten sollen am „Bibliser Weg III“ in Groß-Rohrheim entstehen. Der Ausschuss für Dorfentwicklung, Bau- und Umweltfragen empfahl die überarbeitete Vorentwurfsplanung für das Baugebiet einstimmig. Zuvor hatte der Leiter des Planungsbüros, Dr. Rolf Schepp, dem Ausschuss-Vorsitzenden Kurt Kautzmann und seinen Kollegen die Planungsvariante ausführlich erläutert.

In dem Neubaugebiet sollen laut der aktuellen Planung 119 Wohneinheiten entstehen als klassische Ein- und Zweifamilienhäuser. Diese dürfen mit ausgebautem Dachgeschoss nicht höher sein als 11,50 Meter. Dadurch wird eine Bebauungsdichte von 25 bis zu maximal 40 Wohneinheiten pro Hektar Baufläche nicht überschritten. Die Größe der Einzelgrundstücke soll zwischen 300 und 1100 Quadratmetern liegen.

Baurecht im Oktober

Nach eingehender Diskussion, bei der es unter anderem um den Lärmschutz für die zukünftigen Anwohner ging, votierten die Ausschussmitglieder für die Planungsvariante. Stimmt die Gemeindevertretung nun auch zu, kann die Bürgerbeteiligung und die Beteiligung der Träger der öffentlichen Belange beginnen. Im September soll dann die Satzung beraten und im Oktober Baurecht geschaffen werden.

Auf Wunsch der Freien Wähler ermittelte die Verwaltung die Kosten zur Errichtung eines Winterrasenplatzes im Vergleich zur Erstellung eines Kunstrasenfeldes. Die Herstellungskosten für einen Winterrasen sollen sich auf etwa 95 000 Euro belaufen. Die Gesamtkosten für die langfristige Unterhaltung des Spielfeldes sollen mit maximal 210 000 Euro zu Buche schlagen. Für einen vergleichbaren Kunstrasenplatz müssten rund 700 000 Euro veranschlagt werden. Die Gemeindevertreter wollen die Zahlen als Grundlage für zukünftige Entscheidungen berücksichtigen.

Auch Außenfassade erneuern

Bei der Sanierung des Dachs der Bürgerhalle soll ein neues Satteldach das Flachdach ersetzen. Die Ausschuss-Mitglieder votierten mehrheitlich für die Erneuerung der Außenfassade inklusive Fassadenanstrich, die aus den noch zur Verfügung stehenden Mitteln des KIP-Programms bezahlt werden soll.

Mit Mehrheit empfahl der Ausschuss auch den Antrag der Firma Omlor, die die Gewässerfläche, in der Kies abgebaut wird, um fünf Hektar erweitern will. Der neu geplante Abbauabschnitt soll auf Kosten des Unternehmens eingezäunt und zusätzlich mit einem Schutzwall samt Schranke und Zugangstor versehen werden, damit dort nicht gebadet werden kann. Die weiteren Grundstücksangelegenheiten wurden in nichtöffentlich beraten. beh

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