Groß-Rohrheim

Bosselturnier 40 Teams machen mit

Bis morgens gespielt

Archivartikel

Groß-Rohrheim.Der Groß-Rohrheimer Kerweverein Rara hat zum 16. Mal sein traditionelles Bosselturnier ausgerichtet. 40 Mannschaften waren in die Bürgerhalle am Start, um den Bossel-Turniersieger zu ermitteln. Damit war die maximale Zahl an Teilnehmern erreicht – sechs Teams standen auf der Warteliste, so groß war die Nachfrage.

Spät in der Nacht, gegen 1.30 Uhr, konnte ein Sieger-Team gekürt werden. Auf dem ersten Platz landete GFC Rohrem, das die Jungs von „Fleischworscht“ im Finale besiegte. Dritter wurde „Sektion Suff“.

Mehr als zwei Dutzend reine Damenmannschaften waren dabei. Auch das ist ein neuer Rekord. Die Frauen spielten in der Vorrunde zunächst auch wieder nur unter sich. Vor zwei Jahren, beim 14. Turnier, hatte es ein reines Damenteam bis ins Finale geschafft. So erfolgreich waren die Damen diesmal aber nicht.

Interessant sind bei dem Spaß-Turnier auch die kreativen Mannschaftsnamen. Bei den Frauen gingen unter anderem „Kolleginnen Schnürschuh“, „Lady Mettbrötchen“ oder „Die Korngässer“ an den Start. Bei den Herren gab es beispielsweise die „Bierbosselburschen“, „Die Monster AG“, die „Blaubarschbuben“ oder „Die Bosselschubser“. Zu den Teams gesellten sich auch jede Menge Fans, die ihre jeweilige Mannschaft anfeuerten oder die einfach nur dabei sein wollten. Schließlich ist dieser Event ja auch eine einzige Sportparty.

Bosseln ähnelt dem Eisstock-Schießen – nur eben nicht auf dem Eis. Die Kegel mit ihrer Filzunterlage unter dem klobigen Teller müssen zielgenau auf dem Hallenboden geschoben werden. Dabei kann es strategisch auch günstig sein, die gegnerischen Kegel einfach nur wegzuschieben. Wie schon zu hören war, wird es vor allem auch wegen der starken Teilnehmerzahl im Jahr 2021 wieder ein Turnier an gleicher Stelle geben. mibu

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