Groß-Rohrheim

Handball-Bezirksoberliga Groß-Rohrheimer Kreisläufer fällt mit Kreuzbandriss lange aus

Bittere Nachricht für Pagnozzi

Groß-Rohrheim.Mit einer gehörigen Portion Optimismus fahren die Bezirksoberliga-Handballer des TV Groß-Rohrheim am Samstagabend zum Derby beim TSV Pfungstadt. „Angesichts der aktuellen Konstellation rechne ich mir dort schon etwas aus“, sagte TVG-Trainer Sascha Holdefehr.

Vor der Runde waren die Pfung-städter für den erfahrenen Coach noch einer der Titelkandidaten, hinken inzwischen mit 6:8 Punkten aber den eigenen Ansprüchen schon deutlich hinterher. „Ich denke aber nach wie vor, dass Pfungstadt in Bestbesetzung auch oben mitmischen könnte. Sie haben aber großes Verletzungspech, gerade was die Leistungsträger angeht“, hat Holdefehr beobachtet und will jetzt versuchen die Schwäche des Gegners zu nutzen, um endlich auch auswärts mal zu punkten.

Bislang holte der TVG seine fünf Pluspunkte allesamt in der Bürgerhalle, zuletzt mit einem 41:33 gegen die Offenbacher Kickers. „Gegenüber diesem Spiel müssen wir uns auf jeden Fall in der Deckung steigern“, so der Übungsleiter, der auf den gleichen Kader zurückgreifen kann. Das bedeutet, dass Louis Erlemann nach seinem Bänderriss im Sprunggelenk noch fehlen wird, ebenso wie Sebastian Haas, der am Donnerstag erfolgreich am Knie operiert wurde. Beide sollten noch vor Weihnachten wieder ihr Comeback geben können.

Anders beim langzeitverletzten Lukas Baumann und nun auch bei Kreisläufer Antonio Pagnozzi. „Leider hat sich bei ihm die Befürchtung bestätigt. Er hat einen Kreuzband-riss“, erklärt Holdefehr. Damit ist für den vor der Runde aus Griesheim gekommenden Neuzugang die Runde bereits beendet. „Das ist jammerschade für ihn, nachdem er sich in den letzten Wochen immer weiter ranggekämpft hat.“

Bei den Pfungstädtern warnt Holdefehr vor allem vor den Brüdern Tim und Sven Rinschen: „Beide sind richtig tolle Spieler“, zeigt der TVG-Coach Respekt. Allerdings laborierten beide auch schon an Verletzungen und standen in dieser Runde noch nicht gemeinsam auf dem Spielfeld. Auch Leistungsträger Joschka Jankovic ist angeschlagen, pausierte zuletzt und der starke Kreisläufer Tim Nothnagel zog sich jüngst eine Bänderverletzung zu. „Es ist alles sehr vage. Man weiß nicht, wer bei Pfungstadt auflaufen wird“, so Holdefehr, der entsprechend fordert, dass sich seine Mannschaft auf die eigene Leistung konzentriert. Das bedeutet: Wieder ein starker Alexander Wägerle im Tor als Rückhalt einer verbesserten Deckung und dann mit dem zuletzt praktizierten Tempospiel nach vorne.

„Wir dürfen uns nicht darauf verlassen, nur in der Bürgerhalle zu Punkten. Jetzt ist es an der Zeit, auch mal in fremder Halle was zu holen“, fordert der Trainer. me

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