Groß-Rohrheim

Politik Beschluss für Umrüstung der Laternen

Dank LED Strom sparen

Groß-Rohrheim.Die kommunale Kindertagesstätte in Groß-Rohrheim besteht bereits seit 25 Jahren. Steffen Linert von der Verwaltung berichtete dem Haupt- und Finanzausschuss ausführlich von der Einrichtung. Aktuell gibt es dort fünf Gruppen; zwei davon sind Krippengruppen mit jeweils 24 Kindern. Insgesamt werden derzeit 99 Kinder von 13 Erzieherinnen betreut. Die Kita bietet verschiedene Zeitmodelle an. 50 Kinder nehmen die Mittagsbetreuung mit Essen in Anspruch.

Von Montag bis Freitag, jeweils von 7 bis 17 Uhr, ist der Kindergarten durchgängig offen. „Das ist ein Angebot, das so einmalig im ganzen Kreisgebiet ist und um das man uns beneidet“, merkte Bürgermeister Rainer Bersch an. In Zeiten von Corona seien die Beiträge für die Eltern ausgesetzt. „Wir haben von Seiten der Bürgermeister eine Initiative gestartet und in Wiesbaden angefragt, ob die Gemeinde das ausstehende Geld vom Land erhält. Mit einer Antwort ist erst im Herbst zu rechnen“, so Bersch. Ab dem 6. Juli wird die Kita wieder für alle Kinder geöffnet. Zum 1. November sind bereits 84 Kinder angemeldet, fügte Linert abschließend an.

Beim Thema „Betreutes Wohnen in Groß-Rohrheim“ las Bürgermeister Bersch einen Brief der Firma Römerhaus vor. Darin erklärte diese, grundsätzlich Interesse an einem Bauvorhaben in der Gemeinde zu haben. Sie benötige dafür ein 4500 Quadratmeter großes Grundstück. „Damit ist das Thema erst mal vom Tisch“, meinte Walter Öhlenschläger von den Freien Wählern.

Auf große Zustimmung stieß der Antrag der Sozialdemokraten zur Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Lampen. Derzeit verbrauchen die Laternen pro Jahr rund 150 000 Kilowattstunden Strom. Die Energiekosten summierten sich auf rund 26 000 Euro. LED verbrauche lediglich 45 000 Kilowattstunden für 8000 Euro, also weniger als ein Drittel. Die Umrüstung koste die Gemeinde etwa 175 000 Euro, sie könnte auch Zuschüsse in Höhe von 40 Prozent bekommen. „Das müssen wir einfach machen“, sagte Horst Menger (SPD). Walter Öhlenschläger bestätigte: „Wir stimmen dem voll und ganz zu.“ Der Meinung schloss sich die CDU an. mibu

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