Groß-Rohrheim

Soziales Hauptversammlung beim Roten Kreuz in Groß-Rohrheim

DRK wünscht sich ein eigenes Vereinsheim

Archivartikel

Groß-Rohrheim.Die Ortsvereinigung des Roten Kreuz Groß-Rohrheim hatte am Kerwemontag zu ihrer Jahreshauptversammlung eingeladen. Trotz der geselligen Konkurrenz waren ausreichend Mitglieder erschienen, so dass die Versammlung beschlussfähig war. Es standen ohnehin keine Wahlen an. Neben den Berichten gab es auch Ehrungen. Die wurden vom DRK-Kreisvorsitzenden Arno Gutsche vorgenommen. Dieser war gemeinsam mit dem Rot-Kreuz-Beauftragten Karl Heinz Schultheiß und Kreisgeschäftsführer Christian Keilmann eigens für die Versammlung nach Groß-Rohrheim gekommen.

Stefanie Lenz ist seit fünf Jahren beim DRK, René-Christian Bauer wurde für 20 Jahre und Rohrheims Ortsverbandsvorsitzender Norbert Mews für 45 aktive Dienstjahre geehrt. Gutsche dankte Mews auch für dessen inzwischen 30-jährige Tätigkeit im Kreisvorstand, davon viele Jahre als Kreisbereitschaftsführer. Dieses wird er fortsetzen als frisch gewählter Kreisbereitschaftsleiter.

Eleonore Kirsch ist seit 40 Jahren im DRK und Walter Puntschuh seit 50 Jahren. Geehrt wurden auch Mitglieder des Jugendrotkreuz für fünf Jahre Mitgliedschaft: Michaela, Silia und Dillon Reinert sowie Stefanie, Julia und Melissa Lenz. Für alle gab es Urkunden und Anstecknadeln.

„Das wichtigste Ereignis 2018 war die Anschaffung eines neuen gebrauchten Fahrzeugs“, begann Norbert Mews seinen Jahresbericht. Nun müsse das Fahrzeug neu bestückt werden, was aus finanziellen Gründen nur Schritt für Schritt möglich sei.

Feuerwehr braucht Platz

Ein weiteres Thema, das beim DRK diskutiert wird, ist die Zukunft des Standortes, denn die bisher genutzten Räumlichkeiten sollen demnächst an die zahlenmäßig gewachsene Feuerwehr abgegeben werden. Das Erdgeschoss wird bereits von den Floriansjüngern genutzt. Deshalb musste die Kleiderkammer in den ersten Stock umziehen. Das sei für alle keine ideale Situation, zumal das Gebäude am Feuerwehrgerätehaus nicht barrierefrei sei. „Es ist vielleicht ein Neubau an anderer Stelle angedacht. Doch das muss noch geprüft werden. Wir stehen hier im Kontakt mit dem Gemeindevorstand“, sagte Mews. Das DRK habe der Gemeinde einen Raumbedarfsplan übergeben.

Es gab aber auch gute Nachrichten. Die Zukunft der Blutspende ist gesichert. Nach einigen Problemen bei Terminen, zu denen nur wenige Spender kamen, habe sich die Situation aber verbessert, freute sich Mews. Derzeit kommen wieder zwischen 70 und 80 Spender pro Termin.

Die Bereitschaft hat im vergangenen Jahr 754 Einsatzstunden geleistet. In diesem Jahr sind es bereits 764, wie Bereitschaftsleiter Sascha Lenz in seinem Bericht erklärte. Sanitätsdienste gab es nur einen – beim Groß-Rohrheimer Ortslauf. Das DRK möchte seine Dienste aber demnächst auch den Einhäusern anbieten.

Sechs Frauen kümmern sich derzeit um die Kleiderkammer, die 2018 von 97 Personen aufgesucht wurde. Aktuell fehlt Bekleidung für Jungs sowie Hosen und T-Shirts für erwachsene Männer, wie Marita Schäfer berichtete. Aufgrund einer größeren Spende ist die Kasse gefüllt. Die Kassenprüfer befanden alle Zahlen für korrekt und baten um Entlastung des Vorstands. Das geschah dann auch einstimmig. Sebastian Krihar, Rene-Christian Bauer und Marius Weyer werden den Ortsverband als Delegierte auf der Kreisversammlung vertreten.

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