Groß-Rohrheim

Zugentgleisung

Fahrdienstleiterin übersieht Störung

Groß-Rohrheim.Die Entgleisung eines Regionalzuges im Bahnhof von Groß-Rohrheim vor eineinhalb Jahren geht auf einen Fehler der zuständigen Fahrdienstleiterin zurück. Das steht im Untersuchungsbericht der Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung. Die Fahrt des Zuges sei zugelassen worden, obwohl eine Weiche am Bahnhof gestört gewesen sei. Bei dem Unfall am 30. Juli 2018 war kurz nach 5 Uhr der erste von insgesamt drei Waggons des neuen Riedexpress aus den Schienen gesprungen und der zweite Waggon teilweise entgleist. Verletzt wurde dabei niemand. In dem Zug, der auf dem Weg von Mannheim nach Frankfurt war, saßen 30 Reisende. Signalanlagen an den Gleisen wurden auch beschädigt. Der Zug musste mit einem Spezialkran geborgen werden. Gleis drei blieb für einige Tage gesperrt. cos/lhe

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