Groß-Rohrheim

Hauptversammlung FC Alemannia blickt auf Erfolge zurück

Fußballer wünschen sich einen Winterrasenplatz

Archivartikel

Groß-Rohrheim.Auf ein erfolgreiches Jahr blickte der Fußballclub Alemannia (FCA) Groß-Rohrheim in der Hauptversammlung zurück. Vorsitzender Klaus Anthes stellte den Jahresbericht vor, bei dem der Fußball an vorderster Stelle stand. Die erste Mannschaft spielt in der Kreisoberliga, wo sie jetzt auf Platz acht steht. Die zweite Mannschaft ist in der Kreisliga B. Die Fußballjugend hat sich der Spielgemeinschaft BiNoWa angeschlossen. Anthes erwähnte auch das FCA-Quartett, das sein 70-jähriges Bestehen feiert, und die Soma, die neben dem Fußball den Verein bei geselligen Veranstaltungen tatkräftig unterstützt.

Viel Beratungsbedarf bestand beim Vorstand, der sich um die Pflege des Fußballplatzes und des Vereinsheims kümmerte. Auch gab es Überlegungen zur Umgestaltung des Hartplatzes in einen Winterrasenplatz. Dafür gibt es von der Gemeinde finanzielle Unterstützung. Auch die Vereinsgaststätte beschäftigte wieder einmal den Vereinsvorstand. Es gab einen Pächterwechsel.

Anthes schloss mit dem Dank an die Vorstandskollegen und die Funktionäre des Vereins sowie an die Gemeinde für gute Zusammenarbeit. Zur Vorstandswahl meldete er wieder seine Kandidatur an. Auch den Spielausschuss hatte Anthes im abgelaufenen Jahr geleitet. Er teilte mit, dass Trainer Hamza Elesowitsch zum Saisonende ausscheidet und Alexander Berendt nachfolgt.

Dirigent liefert neue Impulse

Die Soma feierte ihr 50-jähriges Bestehen vergangenes Jahr, berichtete Abteilungsleiter Volker Hertweck. Es gab eine Festschrift und ein Turnier im August mit Jubiläumsfeier und Ehrungen. Zudem nahm die Mannschaft an weiteren Turnieren teil und absolvierte 17 Freundschaftsspiele.

In der Jugendabteilung, die von Donna Gruber geleitet wird, sind 30 Kinder aktiv. Ihnen werden durch den Zusammenschluss mit der BiNoWa-Vereinigung bessere sportliche Möglichkeiten eröffnet.

Der Kulturausschuss bereitete Kerb, Oktoberfest und Weihnachtsfeier vor und hatte wieder ein ansehnliches Helferteam zur Verfügung. Allerdings wünschte sich Abteilungsleiter Stefan Merboth im Ausschuss noch mehr Mitarbeiter.

Der Dirigentenwechsel war beim FCA-Quartett das bestimmende Ereignis im vergangenen Jahr. Nach 38 Jahren übergab Walter Marweld den Taktstock an Stefan Lautenbach weiter. Marweld bekam ein fulminantes Abschiedskonzert. Der neue Dirigent brachte kreative Ideen ein. Sehr gut angenommen wurde zum Beispiel die monatliche Offene Singstunde, zu der Zuhörer und Mitsänger eingeladen sind. Es gab aus diesem Kreis bereits etliche Anmeldungen. Das Jubiläum in diesem Jahr „muss gefeiert werden“, stellte Sprecher Klaus Kriegelstein fest. Vorbereitet werden bereits ein Kommersabend am 27. September und ein Funzelabend in der Rathausscheune am 28. September.

Wie immer klar und kurzgefasst gab Rechner Claus Herbold den Kassenbericht, in dem er Einnahmen und Ausgaben auflistete. Die Prüfer Julian Schüller und Marco Müller bescheinigten einwandfreie Buchführung. Ihrem Antrag auf Entlastung des Rechners und des weiteren Vorstandes folgte die Versammlung einstimmig.

Vorsitzender wiedergewählt

Bei der Vorstandswahl wurden Vorsitzender Klaus Anthes, zweiter Vorsitzende Donna Gruber, Geschäftsführer Volker Hertweck, Rechner Claus Herbold, Spielausschuss-Sprecher Heinz Gruber sowie Bernd Nolte und Kevin Lotz als weitere Mitglieder bestimmt. Zum Jugendausschuss zählen Amatore Donatello, Kulturausschuss Steffen Merboth, Beisitzer Torsten Stasiak und Bernd Nolte. Dem Ältestenrat gehören Heinz Lautenbach, Klaus Lautenbach, Georg Anthes, Friedel Avemarie, Karl Lutzi, Heinz Roos und Karl Peter Menger an. Von der Versammlung bestätigt wurden Klaus Kriegelstein und Klaus Lautenbach als Leitungsgespann beim FCA-Quartett sowie Soma-Vorsitzender Volker Hertweck. Zu Kassenprüfern berief die Versammlung Dominic Nolte und Tim Lautenbach.

Unter dem Punkt Verschiedenes gab es am Ende noch eine rege Aussprache zum Thema Winterrasenplatz. Von Seiten des Vorstandes wurde erläutert, dass der Hartplatz entsprechend mit einer speziellen, besonders widerstandsfähigen Grasmischung bepflanzt werde. Vor einiger Zeit hatte der Verein schon einmal über einen Kunstrasen nachgedacht, ließ diesen Plan aber nach schlechten Erfahrungen anderer Vereine wieder fallen. eib

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