Groß-Rohrheim

Afrikatag Teilnehmer diskutieren in Groß-Rohrheim über Gesellschaft und Integration / Erfahrungen geschildert

Gemeinsame Werte können Menschen verbinden

Groß-Rohrheim.Das somalische Sprichwort „Dort, wo man dich kennt, bist du ein Mensch“ war das Motto des siebten kreisweiten Afrikatages. Im evangelischen Gemeindezentrum begrüßte Pfarrer Martin Müller die seit 1. Oktober tätige Ausländerbeauftragte Viktoriya Ordikhovska und die Integrationslotsinnen Intisar Mahfood und Tsahaynesh Tesfay. Dazu waren Gruppen aus Eritrea, Somalia und dem Kongo anwesend. Auch die Werkstatt Interkulturelles Lernen aus Worms beteiligte sich mit einem vielseitigen Programm.

Es gab Live-Musik und einen thematischen Impuls, bei dem Lehrer Salomon Ghebrehiwet aus Eritrea von seinen Erfahrungen in Deutschland berichtete. Anschließend gab es Diskussionen in kleineren Gruppen – beispielsweise zum Thema: „Was hilft mir, um mich in der Gesellschaft zu integrieren?“

Einige Teilnehmer stellten sich der Frage, was sie selbst tun können, um sich erfolgreich in die Gesellschaft einzufügen. Dazu schilderten Menschen mit afrikanischen Wurzeln ihre Erfahrungen – und auch, wie sie in Deutschland wahrgenommen werden.

Das dabei ein Gefühl der Zugehörigkeit genauso wichtig ist wie die Offenheit der Gesellschaft, kristallisierte sich dabei schnell heraus. Auch wenn Kultur, Sprache und Aussehen verschiedenen sein können, sind es doch gemeinsame Grundhaltungen und Werte, die überall in der Welt Menschen verbinden können. Nach dem regen Austausch in den Gruppen wurden die Ergebnisse gemeinsam noch einmal besprochen und festgehalten.

Zeit für Gespräche

Um den Erwachsenen die Zeit und die Ruhe für ihre Gespräche zu ermöglichen, hatten die Verantwortlichen eine Kinderbetreuung organisiert. Neben der musikalischen Umrahmung rundeten eine Kaffeepause und ein mit afrikanischen Spezialitäten bestücktes Büffet den Afrikatag ab. Fell

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