Groß-Rohrheim

Förderzusage Gemeinde erhält 120 000 Euro aus dem Investitionsprogramm der „Hessenkasse“ / Winterplatz für Fußballer und Marktgelände mit Pavillon in Planung

Groß-Rohrheim kann neuen Traktor anschaffen

Archivartikel

Groß-Rohrheim.Die Gemeinde Groß-Rohrheim hat gut gewirtschaftet und keine Kassenkredite gebraucht. Dies ist nun belohnt worden: Die Kommune erhielt von Justizstaatssekretär Thomas Metz, im Rahmen des Kommunalinvestitionsprogramms „Hessenkasse“, eine Förderzusage in Höhe von 120 000 Euro.

Hierfür wird ein Traktor nebst Zubehör wie Häcksler, Mulcher und Schneeschiebeschild angeschafft. Insgesamt kann Groß-Rohrheim aus dem Programm 750 000 Euro für Projekte bis Ende 2021 abrufen.

Vorgänger über 20 Jahre alt

Mit Hilfe der Förderzusage kann jetzt ein über 20 Jahre altes Fahrzeug durch ein neues Modell ersetzt werden. Der neue, 110 PS starke John Deere Traktor steht aktuell noch beim Fachhändler, wird aber nun den Mitarbeitern für ihre tägliche Arbeit auf dem Betriebshof und im Ort übergeben.

Das Fahrzeug wird beispielsweise zur Pflege der Grünflächenanlagen, für Straßenbaumaßnahmen sowie für den Winterdienst eingesetzt. „Ohne die Unterstützung des Landes Hessens würden viele Investitionen zurückgestellt oder gar nicht erst vorgenommen. Dass wir nun die Beschaffung eines neuen Traktors ermöglichen, um damit kommunale Maßnahmen zu unterstützen, freut mich besonders. Damit investieren wir in die Zukunft der Gemeinde Groß-Rohrheim und steigern die Attraktivität als Wohnstandort“, erklärte Staatssekretär Thomas Metz. Metz erläuterte, dass die Hessenkasse ein bundesweit einmaliges Investitionsprogramm und Teil eines Gesamtpaketes sei, welches es nur in Hessen gäbe und fügte hinzu: „Nie wurden Hessens Kommunen so unterstützt wie in den vergangenen Jahren.“

Das Programm steht auf zwei Säulen. Zu einem wurden zur Entlastung von Städten und Kommunen 4,9 Milliarden Euro an Kassenkrediten übernommen. „Groß-Rohrheim fiel nicht darunter, da hier gut gewirtschaftet wurde und keine Kassenkredite bestehen. Doch auch solche Kommunen wollen wir unterstützen“, so Metz. Daher erhalten diese Kommunen ohne Kassenkredite Investitionszuschüsse.

Insgesamt 700 Millionen Euro werden landesweit zur Verfügung gestellt. Aus diesem Topf kann Groß-Rohrheim 750 000 Euro für Projekte vor Ort abrufen. „Die Antragsstellung geht schnell und reibungslos“, lobte Bürgermeister Rainer Bersch. Auf der Liste in Groß-Rohrheim stehen neben dem Traktor noch weitere Vorhaben. So soll Winterrasenplatz für die Fußballer entstehen, wofür die Gemeinde 210 000 Euro veranschlagt hat.

Etwa 120 000 Euro sollen in den Ausbau der Allee als Marktgelände für den Bauernmarkt nebst Pavillon investiert werden. Damit sei die Fördersumme noch nicht ausgeschöpft, betonte Bürgermeister Rainer Bersch. Die Gemeinde wolle aber zunächst diese Projekte verwirklichen und mögliche Mehrkosten abdecken können.

Kleine Kommunen profitieren

Neben der Gemeinde Groß-Rohrheim erhielten in der Region auch Einhausen und Zwingenberg sowie einige Kommunen im Odenwald eine Förderzusage. „Es sind gerade auch die kleineren Städte und Gemeinden im ländlichen Raum, die von den Förderungen profitieren. Das ist genau auch das Ziel der Aktivitäten der Landesregierung, vergleichbare Lebensverhältnisse für alle zu schaffen“, erklärte Thomas Metz.

Das Wichtigste von heute
Newsticker Südhessen Ticker
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional