Groß-Rohrheim

Handball-Landesliga Team von Trainer Sascha Holdefehr will nächste Punkte

Groß-Rohrheim kennt Heimstärke der MSG

Archivartikel

Groß-Rohrheim.Mit Respekt, aber auch dem nötigen Selbstvertrauen fahren die Landesliga-Handballer des TV Groß-Rohrheim am Sonntag zum Auswärtsspiel gegen die MSG Umstadt/Habitzheim II. „Das ist ein Gegner, den ich spielerisch mit uns auf Augenhöhe sehe“, erklärt TVG-Trainer Sascha Holdefehr.

Nach dem Heimsieg über Fürth und den daraus resultierenden nächsten beiden Zählern würden die Ried-Handballer nur zu gerne beim Aufsteiger aus dem Bezirk Odenwald-Spessart nachlegen. Allerdings hat Holdefehr großen Respekt vor der Heimstärke der MSG: „Seit 2017 haben sie zu Hause nicht mehr verloren“, weiß der Trainer. Auch in den bisherigen beiden Partien in der Heinrich-Klein-Halle in Groß-Umstadt feierte das Team Siege. „Da müssen wir schon aufpassen. Das ist eine ganz gefährliche Mannschaft“, warnt Holdefehr.

Umstadt/Habitzheim II hat viele erfahrene Spieler, die früher in der ersten Mannschaft der MSG am Ball waren. „Sie spielen einen sehr soliden, ballsicheren Handball, machen recht wenig Fehler und stehen gut in der 5:1-Deckung“, hat der TVG-Coach beobachtet.

Defensive als Schlüssel zum Sieg

Ob der Gegner überhaupt in seiner gewohnten Abwehrformationen agieren wird, wird die große Überraschung sein. Nachdem Andreas Ochs zuletzt 19 Treffer für Groß-Rohrheim markierte, käme eine Manndeckung gegen den Torjäger keinesfalls überraschend. „Aber auch darauf werden wir vorbereitet sein“, so Holdefehr, der nach dem Video-Studium zu der Erkenntnis gekommen ist, dass Umstadt vor allem mit Tempo zu knacken sein wird: „Da scheinen sie etwas anfällig zu sein.“ Um aber überhaupt ins Tempospiel zu kommen, muss die Deckung sich gegenüber dem jüngsten 37:37 gegen Groß-Bieberau/Modau deutlich steigern. „Die Defensive in Verbindung mit den Torhütern wird ein Schlüssel sein“, so Holdefehr: „Insgesamt sehe ich Umstadt/Habitzheim mit uns in etwa auf einem Level und es wird viel auf die Tagesform ankommen.“

Verzichten muss Groß-Rohrheim wohl auf Marcel Bangert. Der 17-Jährige, der in den vergangenen Wochen im Kader stand, laboriert an einer Grippe. „Mal schauen, ob es noch klappt. Ich würde ihn schon gerne dazunehmen, weil er im Training einen wirklich guten Eindruck hinterlässt“, lobt Holdfehr den A-Jugendlichen, den er weiter an das Landesliga-Team heranführen möchte.

Weiterhin fehlen wird auf alle Fälle Sebastian Haas, der inzwischen einen Termin für seine Knie-Operation hat: „Am 7. November muss er sich in Heidelberg operieren lassen, danach wird er wohl drei, vier Wochen pausieren müssen“, erläutert der TVG-Trainer. Bereits hinter sich hat Lukas Baumann seine Operation: Am Dienstag unterzog er sich dem Eingriff, „der gut verlief“, so Holdfeher, der allerdings in dieser Runde nicht mehr mit Baumann rechnet: „Wir lassen ihm alle Zeit, die er braucht und müssen schauen, wie sich das entwickelt.“ me

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