Groß-Rohrheim

Kommunalpolitik Diskussion im Groß-Rohrheimer Haupt- und Finanzausschuss

Investor will Betreutes Wohnen schaffen

Archivartikel

Groß-Rohrheim.Lange diskutiert wurde im Haupt- und Finanzausschuss Groß-Rohrheim über die Zukunft des gemeindeeigenen Grundstücks in der Heerwegstraße.

Das Grundstück hat 1600 Quadratmeter und ist ungünstig geschnitten. Deshalb sei es nicht einfach, einen Käufer zu finden. Allerdings gebe es einen privaten Interessenten, der nicht näher benannt wurde.

Walter Öhlenschläger (Freie Wähler/Bürger für Groß-Rohrheim) verlas ein Schreiben eines Investors, der Betreutes Wohnen in Groß-Rohrheim realisieren möchte. Warum ihm das Grundstück nicht angeboten wurde, wollte er wissen. „Und warum wurden wir nicht rechtzeitig informiert?“

Thema erledigt

Solche Fragen stellte anschließend auch Peter Hess (SPD). „Der Investor benötigt für sein Vorhaben ein Grundstück mit mindestens 3200 Quadratmetern. Daher war das Thema für die Heerwegstraße und für uns erledigt“, erklärte Klaus Menger.

Nach Ansicht der Fraktionen von CDU und SPD hätte die Gemeinde Groß-Rohrheim dem Investor andere Grundstücke anbieten müssen. „Zum Beispiel im geplanten Neubaugebiet“, fügte Peter Hess an. „Besser weit weg als gar kein Projekt“, betonte Kurt Kautzmann (CDU). Für den Antrag auf Verkauf des Grundstücks in der Heerwegstraße gab es im Ausschuss keine Mehrheit. mibu

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