Groß-Rohrheim

Kommunalpolitik Sitzung des Sport- und Kulturausschusses / Groß-Rohrheim hofft auf Zuschüsse

Kein Interesse am Multifunktionsfeld

Groß-Rohrheim.„Wir reden gefühlt seit vielen Jahren über dieses Thema und kommen kaum voran“, sagte Svenja Banasiuk, Vorsitzende des Sport- und Kulturausschusses, zum Thema Multifunktionsfeld mit Bewegungsparcours, einer Weitsprunganlage und einem Winterrasenplatz. Die CDU hatte erneut einen Antrag dazu eingereicht.

Der Winterrasenplatz muss jedoch getrennt behandelt werden, da sich die Gemeinde Zuschüsse von der Dietmar-Hopp-Stiftung erhofft. Die geplante Weitsprunganlage soll verlagert und umzäunt werden, damit die Sandfläche nicht als Tiertoilette genutzt wird. Der Standort ist aber noch offen. Auch die Kugelstoßanlage soll einen neuen Platz finden. Die CDU fordert, dass der Bewegungsparcours um den Winterrasenplatz geführt werden soll. Ob der Platz dazu ausreicht, ist aber fraglich, denn auch der Winterrasenplatz muss umzäunt werden.

Mehrheitlich einig waren sich die Ausschussmitglieder darin, dass das Multifunktionsfeld von niemandem gebraucht werde. Das hätten Umfragen bei den Sportvereinen ergeben. „An diesem Feld besteht eigentlich so gut wie kein Interesse. Es macht also keinen Sinn, das zu bauen“, sagte Walter Öhlenschläger von den Freien Wählern. Bei einer Ja- und zwei Neinstimmen sowie einer Enthaltung wurde der Antrag so nicht dem Gemeindeparlament zur Entscheidung empfohlen.

Weitere Boule-Plätze gewünscht

Der Boule-Verein wünscht sich zehn Boule-Plätze hinter der Bürgerhalle, die sich auch ohne große Investitionen umsetzen ließen. Im Ausschuss kam der Vorschlag, vier Boule-Plätze auf dem Gelände des Kleinsportfeldes gegenüber vom Tennisverein zu realisieren. Hier soll der Planer erst prüfen, ob das möglich ist. Einstimmig votierte der Ausschuss dafür, die Weitsprung- und Kugelstoßanlage nördlich des Rasenplatzes zu platzieren und die Laufbahn zu sanieren. Das bereits beauftragte Fachbüro soll dem Ausschuss nun einen Plan vorlegen, wo und wie der Bewegungsparcours realisiert werden kann. Dem stimmten alle zu.

Einstimmigkeit herrschte auch darüber, dass das Kleinsportfeld hinter der Bürgerhalle saniert werden soll. Des Weiteren befürwortet der Ausschuss, über die Zukunft der Skaterbahn zunächst mit dem Jugendrat zu sprechen. Da diese kaum genutzt werde, könnte es sinnvoll sein, das Basketballfeld umzugestalten. Auf SPD-Anfrage gab Bersch bekannt, dass die Kerwe offiziell abgesagt wurde. „Dafür wird die Kerwezeitung etwas umfangreicher“, sagte der Bürgermeister. Und in Sachen Umzug der Grundschule antwortete er auf die Anfrage der Freien Wähler, dass er von einer zeitnahen Umsetzung ausgeht. mibu

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