Groß-Rohrheim

Keine zwei Meinungen

Zum Bericht „Ärger um Wahlkreis-Zuordnung“:

„Groß-Rohrheimer Wählerinnen und Wähler dürfen bei der bevorstehenden Wahlkreisreform keinesfalls einem Wahlkreis im Landkreis Groß-Gerau zugeschlagen werden.“ So lautete die Forderung der Kreistagsfraktion der Freien Wähler, die dazu am 15. Oktober einen entsprechenden Antrag beim Kreistag Bergstraße einreichten. Wenige Stunden später erfolgte ein fast wortgleicher Antrag der dortigen GroKo. In seiner Sitzung am 6. November lehnte der Kreistag Bergstraße die von der Landesregierung vorgesehen Wahlkreisreform fast einstimmig ab und plädierte für einen Verbleib Groß-Rohrheims in einem Wahlkreis des Landkreises Bergstraße. Entgegen der Berichterstattung zum Neujahrsempfang in Groß-Rohrheim, gab es im Bergstraße Kreistag also keine Resolution, über die abgestimmt wurde. In den Gemeindegremien wurde das Thema der Wahlkreis-Zuordnung auch beraten. In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 26. Oktober hatten die Freien Wähler nachgefragt, wann der vom Bürgermeister angekündigte Resolutionsentwurf den Fraktionen zugeht. Dies geschah dann am 2. November. Diesem Entwurf konnten Gemeindevertreter der Freien Wähler und je ein Mitglied von CDU und SPD Fraktion nicht folgen. Insofern ist der Bericht über den Neujahrsempfang in Groß-Rohrheim auch an dieser Stelle unrichtig.

In der Sache selbst gab und gibt es keine zwei Meinungen. Die Wählerinnen und Wähler müssen nicht jede unausgegorene, wirklichkeitsfremde „Reform“ aus Wiesbaden mitmachen. Insofern freuen sich die Freien Wähler über den Erfolg in der Sache und danken allen, die am gleichen Strick und in die gleiche Richtung gezogen haben.

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