Groß-Rohrheim

Evangelische Kindertagesstätte Groß-Rohrheim Fünftägige Projektwoche zu Themen wie Märchen oder Bewegung

Kinder auf Entdeckungsreise

Archivartikel

Groß-Rohrheim.„Wir haben Hexenhäuschen aus Keksen und Zuckerkuss gebaut“, erzählte Sami, und Miley verriet, dass bei der Dekoration viele bunte Schokolinsen benötigt wurden: „Ich habe aber nur ganz wenige genascht.“ Die beiden waren während der fünftägigen Projektwoche in der evangelischen Kindertagesstätte Groß-Rohrheim beim Projekt „Märchen“ dabei und hatten reichlich Spaß mit den Geschichten.

„Damit sich die Kinder ganz auf ihre Projekte einlassen konnten, fand an diesen Tag nichts anderes wie Musikschule oder Therapeuten statt“, erzählte Birgit Gerats, Leiterin der Einrichtung. Die Vorschulkinder bereiteten sich als Projekt auf ihre Abschlussfahrt ins Feuerschlangenland vor, also nach Maria Einsiedel, wo sie drei Tage große Abenteuer erleben wollten. „Dafür braucht man ein Schwert“, meinten Leni und Julian. Sie berichteten, dass sie ihre Holzschwerter bunt angemalt und dazu noch zum Umhängen einen Gürtel gedreht hätten. Mit den Schwertern wollen sie im Wald nach Räubern Ausschau halten und sich durchs Dickicht kämpfen. „Und wir haben aufgemalt, wer mit wem ins Zimmer geht“, sagte Leni. Dies sei gar nicht so einfach gewesen. Die Kinder bereiteten noch weitere Materialien für ihre Abschlussfahrt vor und sprachen über Themen wie Heimweh und das Übernachten ohne die Familie.

Basteln mit Schuhkartons

„Unsere jüngsten Kinder im Alter von zwei bis drei waren alle im Projekt Bewegung aktiv“, sagte Gerats. Hier konnten sie Trampolin springen, rutschen, balancieren, sich mit Luftballons bewegen und Atemübungen mit Kuscheltieren ausprobieren. „Viel Spaß machte den Kleinen der Sonnengruß beim Yoga“, lächelte Gerats. Im Angebot war auch „Kreatives mit Schuhkartons“, dabei gestalteten die Kinder aus Schuhkartons Feuerwehrautos und brennende Häuser oder auch eine Blumenwiese mit Maja und Willi.

Es gab zudem noch die „Märchengruppe“ mit „Hänsel und Gretel“ oder „Sterntaler“. „Das mit dem Vulkan war total toll“, fand Emily. Sie gehörte zum Projekt „Mein Groß-Rohrheim, ich und die Welt“. Hierbei stellten die Kinder sich und ihren Ort vor und in welchem Bundesland ihre Heimat liegt. Sie lernten auch, wie die Erde aussieht, dass Wale im Meer schwimmen und bauten einen Vulkan nach. Dank Backpulver, Wasser, Essig und Spülmittel fing er auch an zu brodeln. Alle Projekte stellten die Kinder mit Plakaten im Foyer aus. str

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