Groß-Rohrheim

Betreuung Evangelische Kita in Groß-Rohrheim freut sich auf zusätzliche Räume / Alle 70 Kinder inzwischen wieder an Bord

Kleine Helfer nehmen Spatenstich vor

Groß-Rohrheim.Kleine und große Bauarbeiter tummeln sich auf dem Gelände der evangelischen Kindertagesstätte in Groß-Rohrheim. Dort entstehen neue Räume sowie eine Schmutzschleuse, die vom Außengelände ins Innere der Einrichtung führt. Das Dach wird außerdem renoviert. Etwa 350 000 Euro kosten diese Arbeiten, 100 000 Euro kommen vom Bund, die restlichen Kosten übernehmen Kommune sowie evangelische Kirche. Mit Begeisterung erledigten die Kinder den offiziellen Spatenstich.

Die Bodenplatte ist bereits gegossen, jetzt beginnen die Maurerarbeiten, dann folgt das Dach. Bis Oktober soll dieser Ergänzungsbau – rechts neben dem bestehenden Gebäude – bezugsfertig sein. „Dieser Bereich beherbergt dann einen Personalraum sowie einen Ruhe- und Schlafraum für die Kinder“, so Ulrike Schmitzer, die gemeinsam mit Heinz-Joachim Gölz das Architektenteam vom Büro Plan2 aus Biblis stellt.

Der Ergänzungsbau umfasst etwa 90 Quadratmeter. Der bisherige Personalraum ist für mittlerweile 18 Erzieherinnen zu klein geworden. Nun bekommen sie einen größeren Mitarbeiterraum. Aus dem vorherigen Personalraum wird ein neuer Kleingruppenraum für die pädagogische Arbeit.

Ihre Ruhe- und Schlafzeiten verbringen die Kinder immer noch in den Gruppenräumen. Ab Oktober steht dafür dann ein separater Raum zur Verfügung. „Weiterhin wird es eine Schmutzschleuse geben“, ergänzt Schmitzer. Bisher liefen die Kinder vom Außengelände direkt zu ihren Plätzen im Gang und zogen sich erst dort um. Jetzt entsteht eine Art Schleuse zwischen Außengelände und Innenräumen. Die Kinder ziehen ihre vom Spielen dreckigen und sandigen Sachen – wie Matschhosen oder Stiefel – in diesem Bereich aus. Dann geht es mit sauberer Kleidung in den Innenbereich. Damit helfe man mit, die Räumlichkeiten zu pflegen und weniger Schmutz zu verursachen.

„Die Kinder sind natürlich sehr gespannt“, berichtet Pfarrer Martin Müller. Auch Bürgermeister Rainer Bersch freut sich auf den Anbau. Die Kindertagesstätten sieht er als ein wichtiger Bestandteil der Kommune, und Jahr für Jahr gebe es mehr Kinder in Groß-Rohrheim.

In der evangelischen Kita werden siebzig Jungen und Mädchen betreut, seit 2006 werden Kinder ab zwei Jahren aufgenommen. „Seit dieser Woche sind alle siebzig Kinder wieder vor Ort“, berichtet Leiterin Birgit Gerats zur aktuellen Lage mitten in der Corona-Krise. Neben der Einrichtung wird auch das angrenzende Vereinsheim des Turnvereins für eine Gruppe genutzt. Hier ging ein großes Dankeschön an den Turnverein mit der Vorsitzenden Pia Strubel.

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