Groß-Rohrheim

Gemeindevertretung Groß-Rohrheim beschließt lange Liste

Landesmittel kommen Sport und Freizeit zugute

Archivartikel

Groß-Rohrheim.Das Groß-Rohrheimer Parlament hat beschlossen, was mit dem Landeszuschuss in Höhe von 750 000 Euro passieren soll. Die Fraktionen hatten schon in den Ausschüssen eine Liste an Maßnahmen zusammengestellt, auf die sich die Gemeindevertretung jetzt festlegte: Das Geld soll für Sportstätten, Pavillon, Toilette und Geräteraum an der Allee, Pflege von Radwegen, für den Kauf eines Traktors für den Bauhof samt Anbaugerät, eine Lagerhalle für die Vereine samt Anbau fürs Rote Kreuz und einen Wasserspielplatz zu verwenden.

Der Antrag der SPD, am Friedhof einen kleinen Bestattungswald anzulegen, wurde vom Fraktionsvorsitzenden Horst Menger zurückgezogen unter dem Hinweis auf die zu hohen Kosten für die Anlage.

Zwei neue Stellen richtet die Gemeinde auf einstimmigen Beschluss der Gemeindevertretung ein. Beschäftigt werden sollen zwei Langzeitarbeitslose. Die Finanzierung übernimmt für zwei Jahre das Arbeitsamt. Beginn der Maßnahme soll im nächsten Jahr sein.

Abgelehnt wurde der Prüfantrag der CDU zum Bau einer Anlage für betreutes Wohnen zwischen evangelischem Kindergarten und Sportplatz. Der Verlust von Parkplätzen für die Bürgerhalle und des Kerwe-Rummelplatzes sowie der Lärm bei Veranstaltungen in der Bürgerhalle waren einige Argumente gegen das Vorhaben.

Ein Gutachten soll beim Städte- und Gemeindebund eingeholt werden, um endgültig Rechtssicherheit bei der Vorkaufssatzung herzustellen. So lautete der Antrag der Freien Wähler – Bürger für Groß-Rohrheim. Dafür gab’s zehn Stimmen von den Freien Wählern und der CDU. Die SPD enthielt sich der Stimme, weil die Satzung bereits auf ihre Rechtmäßigkeit geprüft worden sei, wie Fraktionsvorsitzender Menger betonte.

Zur Kenntnis nahm die Groß-Rohrheimer Gemeindevertretung in ihrer jüngsten Sitzung den Bericht aus dem Gemeindevorstand und den Bericht über den Stand des Haushaltsvollzuges. Ferner teilte Bürgermeister Rainer Bersch mit, dass mit der erweiterten Buslinie 44 nach Griesheim und Darmstadt insgesamt 27 Personen gefahren sind.

Marianne Hofmann, ehemalige Gemeindevertreterin und aktives Mitglied in mehreren Vereinen, soll für ihre Verdienste zur Ehrengemeindevertreterin ernannt werden. So lautete der einstimmige Beschluss der Versammlung. eib

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