Groß-Rohrheim

Reit- und Fahrverein Dressur- und Springwettbewerb in familiärer Atmosphäre

Nach langer Pause wieder ein Turnier

Archivartikel

Groß-Rohrheim.Zu einer wahren Oase hatte der Reit- und Fahrverein Groß-Rohrheim (RuF) seine Anlage am Ende der Speyerstraße vorbereitet. Die etwa 30 Helfer um Vorsitzende Birgit Czanderle hatten für die 128 Reiter nicht nur beste Platzbedingen geschaffen, sondern sich auch liebevoll um Verköstigung und Getränkenachschub gekümmert. An den beiden Turniertagen starteten die Dressurreiter jeweils am Vormittag. Die Nachmittage waren den Springreitern vorbehalten.

Neue Umrandung

Während Parcours-Chef Georg Landin für das Aufstellen der Hindernisse sorgte, freuten sich die Dressurreiter über das neue Dressurgeviert, das mithilfe von Sponsoren eine neue Umrandung bekommen hatte. Neben einem vereinseigenen Hindernis hatten befreundete Vereine weitere sportliche Barrieren zur Verfügung gestellt. Immer als Ansprechpartner und Turnierleiter waren neben Birgit Czanderle, Kirsten Engert und Jochen Filbert im Einsatz.

Sprecherin Britta Heger informierte nicht nur die Sportler, sondern klärte auch die Zuschauer über Punkte, Zeit und Platzierungen auf. Das Richterteam um Jacques Annyas, der von Diana Galette, Anke Ahlbrecht und Pia Sedlmeyer unterstützt wurde, hatte keine Probleme. Auch gab es keine Unfälle, berichtete Birgit Czanderle. Sie freute sich besonders über die tatkräftige Unterstützung von Familienmitgliedern und Freunden des Vereins, in dem 60 Mitglieder ihrem Sport nachgehen. „Wir haben im vergangenen Jahr, nach langer, langer Pause, wieder unser erstes Reitturnier veranstaltet“, erzählte Czanderle.

Schon früh stand dabei fest, dass der Nachwuchs im Fokus der Veranstaltungen stehen würde. Doch dieser sollte nicht nur gute Turnierbedingungen vorfinden, sondern auch den familiären Rahmen genießen dürfen. Zur Wohlfühlatmosphäre trug auch als Ansprechpartnerin der Meldestelle Andrea Piepenstock bei. Insgesamt standen 16 Prüfungen auf dem Programm.

Zu neun Dressur- und sieben Springprüfungen konnten sich die meist jungen Reiter anmelden: von der Führzügelklasse bis zu L-Prüfungen. Die jungen Reiter kamen meist aus der näheren Umgebung.

Gute Platzierungen

So freute sich nicht nur RFV Jägerhof-Vorsitzender Helmut Höhnle über die guten Ergebnisse „seiner“ Reiter, auch Birgit Czanderle war sichtlich zufrieden über das gute Abschneiden ihrer Tochter Elena. Sie gewann die Stilspringprüfung der Klasse E auf „Cayenne“ und kam auch im Dressurwettbewerb Kür hinter Sophie Janosch (RFV Heppenheim) auf den zweiten Platz. In der mit Spannung erwarteten Springprüfung der Klasse L mit Siegerrunde behielt Jan Kühn (RFV Lampertheim) auf „Voice of Memory“ die Nase vor Denis Kühn (RFV Lampertheim).

„Wir sind sehr zufrieden“, erklärte Czanderle. Gelobt hatten Teilnehmer und Gäste besonderes die Verpflegung, die neben Steaks, Salat und Würsten auch mit Gyros ihren Hunger stillen konnten. Zudem wurde Kaffee und Kuchen angeboten.

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