Groß-Rohrheim

Kommunalpolitik Umzug mit Feuerwehrauto war erlaubt

Neues Baugebiet auf den Weg gebracht

Archivartikel

Groß-Rohrheim.Hat Bürgermeister Rainer Bersch einen Feuerwehr-Lkw für einen Umzug benutzt und darf der das? Die Anfrage hatte Walter Öhlenschläger (Freie Wähler – Bürger für Groß-Rohrheim) in der Sitzung der Gemeindevertreter gestellt, nachdem ihm dies zugetragen worden sei. Berschs Antwort: Der darf das! Denn es handelte sich um den Umzug eines Mitgliedes der Einsatzabteilung, bei dem der Bürgermeister geholfen hatte. Wobei ausdrücklich betont wurde, dass die private Nutzung von Feuerwehrfahrzeugen nur den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr vorbehalten ist im Rahmen der Förderung des Ehrenamtes.

Eine Aussprache entspann sich um die Verkehrserschließung des geplanten Baugebietes „Am Bibliser Weg III“. Laut Antrag der CDU-Fraktion soll das über einen Anschluss an die Kreisstraße 41 erfolgen, was allerdings „Hessen Mobil“, die Straßenbauverwaltung des Landes, abgelehnt hat. Deshalb wurde dieser Antrag zurückgestellt, bis eine weitere Untersuchung eine verlässliche Prognose über das Verkehrsaufkommen liefert. Im Übrigen gab es deutliche Mehrheiten dafür, das Baugebiet in zwei Abschnitten zu realisieren, die Randbegrünung außerhalb der Planbegrenzung anzulegen und auf einen Fußweg zu verzichten. Auch die Änderungsvorschläge des Landschaftsplaners wurden einmütig abgesegnet. Ebenso wurde beschlossen, die weiteren Verfahrensschritte einzuleiten.

Schon einige Zeit beschäftigt das gemeindeeigene Anwesen „Im Niederfeld 22“ die Kommunalpolitiker. Gründlich sanieren oder abreißen und verkaufen, lautet die Frage. Nach Beratung mit dem Architekten der Baugenossenschaft ergab sich, dass das Vorhaben zu teuer ist. Nun forderte Walter Öhlenschläger, eine Entscheidung zu treffen. Deshalb auch sein Änderungsantrag, das Anwesen gegen Höchstgebot zu verkaufen. Als Preisuntergrenze soll der Bodenrichtwert festgelegt werden. Mehr Zeit zu weiterer Beratung wollte die CDU-Fraktion haben, die deshalb eine weitere Behandlung in den Ausschüssen beantragte. Das wurde allerdings abgelehnt. Die Mehrheit stimmte für den Verkauf. eib

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