Groß-Rohrheim

Volkstrauertag Keine Rede, keine Musik in Groß-Rohrheim

Nur eine kurze Zeremonie

Groß-Rohrheim.Sicherlich so kurz wie noch nie – nicht ganz zehn Minuten – dauerte die Gedenkveranstaltung am Volkstrauertag in Groß-Rohrheim. Grund dafür sind die strikten Regeln im aktuellen Corona-Lockdown, die für alle Veranstaltungen im Freien mit Personen aus mehreren Haushalten gelten. Denn sie sollten zeitlich so kurz wie möglich stattfinden.

Etwa drei Dutzend Rohrheimer trafen sich am Ehrenmal der Gefallenen beider Weltkriege sowie der Getöteten durch Flucht und Vertreibung auf dem Groß-Rohrheimer Friedhof. Bürgermeister Rainer Bersch begrüßte sie: „Es ist in diesem Jahr alles etwas anders. Die Zeremonie ist kurz, es gibt keine musikalische Begleitung, und ich werde auch keine Rede halten. Ich bitte um Ihr Verständnis.“

Bersch verneigte sich am Ehrenmal und verharrte einige Minuten stillschweigend am Kranz, den die Gemeinde gestiftet hat. Danach bedankte er sich bei den Zuhörern und wünschte allen: „Bleiben sie gesund.“ Schließlich war die Zeremonie auch schon beendet. Bei Sonnenschein und fast frühlingshaften Temperaturen nutzten einige Gäste anschließend die Gelegenheit, das Grab von verstorbenen Angehörigen zu besuchen. mibu

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