Groß-Rohrheim

Groß-Rohrheim Ausschuss empfiehlt Bündel an Investitionen

Rasenplatz und neue Toiletten

Groß-Rohrheim.Fast als Zusammenfassung der vorangegangenen Ausschusssitzungen präsentierte sich die Zusammenkunft des Groß-Rohrheimer Haupt- und Finanzausschusses. Vor allem spielte die Verteilung des Investitionszuschusses von 750 000 Euro eine wesentliche Rolle. Schon im Bauausschuss hatten SPD und CDU Vorschläge unterbreitet, während die Freien Wähler anmahnten, mögliche Folgekosten zu beachten.

Im Haupt- und Finanzausschuss wurden noch einmal die möglichen Projekte aufgezählt, aus denen dann eine Empfehlung in Einzelabstimmung geschnürt wurde. Das sind 250 000 Euro für einen Winterrasenplatz, weitere Sportstätten und einen Bewegungsparcours, 100 000 Euro für eine Toilettenanlage in der Lindenallee samt Unterstellmöglichkeit für Bauernmarkt-Utensilien, 100 000 Euro für einen Traktor samt Anbaugerät, 10 000 Euro für die Instandsetzung von Radwegen und – ohne Nennung eines Betrages – der Bau einer Unterstellhalle für Vereinsgeräte samt Anbau einer Unterkunft fürs Rote Kreuz.

Bestattungshain abgelehnt

Ohne Empfehlung blieb der SPD-Antrag, am Friedhof einen Bestattungshain anzulegen. Allerdings wurden bereits 5000 Quadratmeter Gelände angekauft.

Einstimmig sprachen sich die Fraktionen dafür aus, zwei Langzeit-arbeitslose einstellen, die so in den Arbeitsprozess eingegliedert werden sollen. Uwe Hofmann erläuterte noch einmal den SPD-Antrag samt Finanzierung.

Schon im Bauausschuss hatte die CDU-Fraktion ihren Antrag zurückgenommen, an der Grillhütte eine elektronische Schranke zu errichten. Das Vorhaben erwies sich als nicht durchführbar. Abgelehnt wurde ferner das Anliegen der CDU, auf dem Gelände zwischen evangelischem Kindergarten und Sportplatz betreutes Wohnen anzubieten.

Um den Haushalt aufzubessern, nahmen die Ausschussmitglieder die Gewerbesteuer ins Visier. Hier soll die Verwaltung eine anonymisierte Liste der Einnahmen vorlegen.

Den regelmäßigen Bericht über den Stand des Haushaltsvollzuges nahm der Ausschuss zur Kenntnis. Und der Gesamtabschluss des Jahres 2018 wurde der Gemeindevertretung zur Zustimmung empfohlen.

Neuer Anlauf für Jugendrat

Auch im Ausschuss für Sport-, Kultur- und Jugendfragen wurde die „Wunschliste“ erörtert, die mit dem Investitionszuschuss finanziert werden soll. Aber auch hier wurde festgestellt, dass die Gemeindevertretung darüber beschließen solle.

Die Fortschreibung des Sportstätten-Entwicklungsplans, die die Freien Wähler beantragt hatten, wurde einmütig zur Zustimmung an die Gemeindevertretung weiter gegeben. Einen neuen Anlauf soll die Gemeinde zur Bildung eines Jugendrates unternehmen. Über geeignete Möglichkeiten, die Jugendlichen dafür zu interessieren, sollen sowohl die Ausschussmitglieder als auch die Fraktionen nachdenken. eib

Das Wichtigste von heute
Newsticker Südhessen Ticker
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional