Groß-Rohrheim

Bauernmarkt Ertrag in diesem Jahr wegen der schlechten Ernte nicht so hoch wie sonst / Erlöse gehen an Mukoviszidose-Stiftung

Schlange stehen für Apfel- und Quittensaft

Archivartikel

Groß-Rohrheim.Schon vor Öffnung des Groß-Rohrheimer Bauernmarktes hatte sich quer durch den Rathaushof eine lange Schlange gebildet. Die Kunden trugen zumeist kleine Kanister oder mehrere Literflaschen bei sich, die sie sich am „Saftladen“ mit Apfel- und Quittenmost füllen lassen wollten.

Pünktlich ab 14 Uhr besorgen das Bürgermeister Rainer Bersch und Christa Rupp, die Sprecherin des Arbeitskreises Bauernmarkt, mit ihrem Team. Insgesamt standen 180 Liter Apfelmost und 240 Liter Quittenmost zum Verkauf. Wegen der schlechten Ernte war es diesmal deutlich weniger Ertrag als im Jahr zuvor.

Wie immer war der Obstsaft am Vorabend gekeltert worden. An dem arbeitsreichen Vergnügen beteiligten sich auch etliche Mitglieder des Gemeindevorstandes. In großen Tanks wurde alles zum Rathaushof gekarrt, wo dann der Most bis zum Marktschluss fast ausverkauft war. Der Erlös der Aktion wird nach Abrechnung wieder an die Mukoviszidose-Stiftung überwiesen, in Erinnerung an eine beliebte Mitarbeiterin der Gemeindeverwaltung.

Auch beim Metzger und am Gemüsestand standen die Einkäufer an diesem Freitag Schlange mit gehörigem Sicherheitsabstand und Mund-Nasen-Schutz. Gleiches galt am Kuchenbüffet, das Linda Akdemir und Rudi Morbitze aus Biblis im Vorraum der Rathausscheune aufgebaut hatten. Dort nahmen sich zahlreiche Besucher Torten und Gebäck mit nach Hause.

Der nächste Themenmarkt, zu dem der Arbeitskreis Bauernmarkt einlädt, ist das Kartoffelfest am Freitag, 24. Oktober. Dann dreht sich alles um die tolle Knolle. eib

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