Groß-Rohrheim

Musikkiste Drei Acts mit wohlbekannten Ohrwürmern und Eigenkompositionen / Saal platzt aus allen Nähten

Viel Applaus von begeisterungsfähigen Zuhörern

Groß-Rohrheim.Zahlreiche Eigenkompositionen und noch mehr wohlbekannte Ohrwürmer der verschiedensten Stilrichtungen bekamen die Fans der Offenen Bühne im Restaurant „Zorbas“ in Groß-Rohrheim zu hören. Schon weit vor den ersten Akkorden platzte der Saal aus allen Nähten. Einmal mehr zeigte sich, dass das Konzept der Groß-Rohrheimer Musikkiste gute Musik und gutes Essen zu verbinden, immer wieder aufgeht.

Die Künstler begeisterten ihre Freunde und Musikliebhaber mit vielen Titeln aus den Bereichen Folk, Rock und vor allem Blues und sorgten immer wieder für anhaltenden Zwischenapplaus der Fangemeinde.

Zum Auftakt des Abends überzeugten die beiden Gitarristen Ludger & Thomas, die schon lange in unterschiedlichen Bluesformationen aktiv sind, als Duo mit selbst geschriebenen und komponierten Bluesballaden. Songs wie der „Black cat blues“, „Real goodtime“ und der Ohrwurm „Blue blues guitar“ waren ein Garant für Zugaberufe aus dem Publikum und gute Stimmung.

Holli Höller hatte es danach nicht ganz leicht, die Begeisterung der fachkundigen Zuhörer auf gleichem Niveau zu halten. Der Sänger und Gitarrist aus Rödermark hatte neben Klassikern aus Rock und Pop auch neue Eigenkompositionen mitgebracht. Höller verarbeitete eigene Erlebnisse, wie den High-School-Aufenthalt seiner Tochter oder sein Warten auf einen geliebten Menschen im Trubel eines Airports.

Einblick ins Seelenleben

Die Songs boten bemerkenswerte Akkorde und teils anspruchsvollen Texte – wechselweise in Englisch oder Deutsch gesungen. Die Titel „New Mexico“ und „Türen gehen auf“ gaben einen tiefen Einblick in das Seelenleben des Künstlers und seine ausdrucksstarken Songs. Altbekannte Stücke wie „Riders on the storm“ rundeten das Programm des Wahloffenbachers ab.

Unterschiedlichste Titel aus Folk, Blues und Rock covern die „Forways“. Die vierköpfige Gruppe aus Pfungstadt, Bürstadt und Seeheim-Jugenheim steigerte den Stimmungspegel mit vorwiegend akustischen Instrumenten. Sie erinnerten viele Musikliebhaber an deren Ursprünge mit echten Hammersongs von „Crosby, Stills, Nash and Young“ und die „gute alte Zeit mit viel selbst gemachter Livemusik“ mit fast nur akustischen Instrumenten. Dem Publikum, das die Vorbilder der „Fourways“ wohl größtenteils noch live erlebt haben dürfte, gefiel der Auftritt der vier Südhessen – ein Wiedersehen bei einem nächsten Termin ist nicht ausgeschlossen.

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