Groß-Rohrheim

Einschulung I Grundschüler singen und tanzen für die Erstklässler / Schulsanierung beginnt 2019

Viel Futter für den Kopf

Groß-Rohrheim.Für 27 Erstklässler hat gestern in Groß-Rohrheim die Schulzeit begonnen. Alle Schüler und Lehrer hießen sie während der Einschulungsfeier im Schulhof willkommen. Und natürlich begrüßte Rektorin Christiane Ritzert die Schulneulinge und deren Familien mit herzlichen Worten. Bürgermeister Rainer Bersch überreichte den Kindern Erste-Hilfe-Taschen.

An dem brütend heißen Einschulungstag feierten die Erstklässler zusammen mit Pfarrer Martin Müller zunächst morgens einen ökonomischen Gottesdienst im Anbau der Bürgerhalle. Anschließend gingen die Mädchen und Jungen zusammen mit ihren Eltern zum Schulhof. Dort wartete ein schattiges Plätzchen auf sie. Die Schulgemeinschaft stand bereit, um die Neuen in ihren Kreis aufzunehmen. Da waren die Viertklässler, die den Erstklässlern als Paten im Schulalltag zur Seite stehen werden. Die Chor-AG sang das Mutmachlied, es folgte eine Aufführung der Tanz-AG.

Viel Futter für den Kopf

Rektorin Christiane Ritzert erzählte die Geschichte von der Raupe Nimmersatt. Und sie wünschte den Kindern einen großen Wissenshunger. „Hier in der Schule bekommt ihr viel Kopffutter“, versprach sie den Erstklässlern. „Und dann wachst ihr und werdet als wunderschöne Schmetterlinge zu den weiterführenden Schulen flattern.“ Die Eltern würden an diesem Tag sicherlich auch ein Kribbeln im Bauch spüren, fügte die Schulleiterin an. „Sie können sich immer vertrauensvoll an uns wenden“, sprach sie für sich und ihr Kollegium. Der Austausch zwischen Eltern und Lehrer sei wichtig, es sollten keine Ängste entstehen. „Jedes Kind ist anders“, stellte sie fest. Deshalb brauche jeder Schüler eine individuelle Zuwendung.

Dann durften die beiden ersten Klassen mit ihren Lehrerinnen Verena Kopp und Sabrina Vu in die Klassenzimmer zur allerersten Unterrichtsstunde gehen. Währenddessen konnten die Eltern „entspannen“, berichtete Rektorin Ritzert im Gespräch mit unserer Zeitung. Denn die Eltern der letztjährigen Erstklässler hatten ein Buffet mit Selbstgebackenem und Getränken aufgebaut.

„Wir sind sehr gut besetzt“, sagte Ritzert mit Blick auf die personelle Situation. Denn das Kollegium hat Verstärkung bekommen. „Eine Kollegin, die schon mal hier war, ist zurückgekehrt“, freute sich Ritzert.

Es gab einen weiteren Grund zur Freude: „Wir werden saniert“, teilte die Rektorin unserer Zeitung mit. Die Pläne habe sie bereits gesehen. Es gebe die Zusage, dass es im kommenden Jahr losgehen soll – und zwar in den Schulferien. Wann genau, stehe allerdings noch nicht fest.

Künftig mit Mensa

Die bereits vorhandenen Gebäude sollen durch einen Neubau ergänzt werden. „Wir bekommen eine Mensa und Aufenthaltsräume“, so Ritzert. Damit verfüge die Lindenhofschule nach der Sanierung und dem Umbau über die aktuellen Standards der Bergsträßer Grundschulen. Am „Pakt für den Nachmittag“ wird die Groß-Rohrheimer Einrichtung allerdings nicht teilnehmen. „Die Eltern sind mit unserem derzeitigen Betreuungsangebot sehr zufrieden“, begründet Ritzert diese Entscheidung. „Wir können hier sehr flexibel auf die Wünsche und Bedürfnisse der Eltern eingehen.“ Allerdings werde die Lindenhofschule künftig die Voraussetzungen erfüllen, um gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt an dem Landesprogramm „Pakt für den Nachmittag“ teilzunehmen.

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