Kommentar

Die Zeit drängt bei Kita-Plätzen

Archivartikel

Götz Nawroth-Rapp zur Suche nach einem geeigneten Standort

Zugegeben – im zähen Ringen um den neuen Kita-Standort gibt es keine einfache Lösung. Das zeigt schon die komplizierte Suche nach geeigneten Plätzen und die lange Vorlaufzeit. Allzu berechtigt und nachvollziehbar sind zudem die Bedenken der Viernheimer Stadtverordneten, das Areal eines gut gelegenen Sportvereins mit viel Zulauf zu beschneiden. Die Stadt hat angesichts knapper Kassen und zahlreicher wichtiger Vorhaben – Stichwort Rathaussanierung – eigentlich auch nicht die Mittel übrig, um einen teuren Kunstrasenplatz zu bezahlen.

Hält länger als zwei Jahre

Zu bedenken ist aber, dass solch ein Platz auch bei intensiver Nutzung durchaus zehn Jahre Bestand haben kann, eventuell auch länger. Klar ist allen Beteiligten: Die Zeit drängt, es muss in Sachen Kinderbetreuung schnell etwas geschehen. Sollten später teure Kita-Container aufgestellt werden, dann würden wirklich Mittel verschwendet. Dann wird man hören: Das Geld wäre besser in einen Sportplatz gesteckt worden. Der wird auch nicht wie eine Behelfskita nach zwei Jahren schon wieder abgebaut.

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