Kultur

„Die Energie entsteht im Song“

Rolf Stahlhofen zum Konzert der Söhne Mannheims im Viernheimer Autokino

Herr Stahlhofen, am Samstag um 19.30 Uhr spielen Sie mit den Söhnen Mannheims im Viernheimer Autokino beim Car Watch Festival. Läuft das Konzert in ähnlicher Besetzung wie Ihre Benefizshow an Weihnachten im Rosengarten?

Rolf Stahlhofen: Es wird so ziemlich dieselbe Besetzung sein, wie im Rosengarten. Wir proben gerade, und es wird echt fett. Leider kommt Marlon B nicht aus Jamaika raus… Und bevor gefragt wird: Xavier ist ja schon seit über einen Jahr nicht mehr mit uns auf der Bühne gestanden … Neben Claus Eisenmann, Michael Klimas, Dominik Sanz, Metaphysics und mir, sind auch unsere „Neuen“ Karim Ahmed und Giuseppe Gastone“ Porello als Sänger am Start. In der Band spielen die Urgesteine: Andreas Bayless und Kosho an den Gitarren, Ralf Gustke an den Drums, Florian Sitzmann am Keyboard sowie Edward Maclean von der Peter Fox Band am Bass Wir werden viele Songs aus den letzten zwei Jahrzehnten spielen, aber auch ein oder zwei neue Sachen.

Die Bühne in Viernheim ist relativ klein. Passen Sie da überhaupt alle drauf und wie klappt das dann mit Abstand?

Stahlhofen: Für die Söhne hat der Veranstalter, den Bühnenbereich erweitert. Auf der Bühne werden die Bereiche pro Bandmitglied so gekennzeichnet, dass die Abstandsregeln eingehalten werden können. Im Proberaum wurde mit Klebeband für jeden ein Bereich angeklebt, in dem er sich aufhalten darf … Wir haben da ein tolles Technikteam, dass uns da hilft, die Regeln einzuhalten. Das ist schon alles etwas surreal, und wir lernen umzudenken. Aber wir werden uns die größte Mühe geben, man hat ja im Bundestag letzte Woche gesehen, wie toll so was funktionieren kann (lacht).

Hupkonzerte statt Beifall sind inzwischen verboten. Wie stellt man sich als im Normalfall von Massen umjubelter Musiker auf ein Live-Konzert ohne hörbare Resonanz und begeisterte Gesichter ein?

Stahlhofen: Die Energie entsteht erstmal im Song, ausgelöst von den Musikern, einer Rhythmussektion, die uns musikalisch in den Arsch tritt, und von dort geht das ja dann immer weiter ins Publikum. Wir sind uns sicher, dass wir das Publikum spüren, und die Zuschauer uns. Ich glaube, das Klatschen und Jubeln aus dem geöffneten Fenster wird ja nicht verboten …

Karten: 88 Euro pro Auto über die Webseite des Car Watch Festivals 

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