Lampertheim

Sozialausschuss Jugendbeirat stellt Aktionen und Ziele vor

2019 sollen Hofheimer Jugendliche befragt werden

Archivartikel

Lampertheim.Für den Lampertheimer Jugendbeirat war seine Neuwahl ein Höhepunkt im vergangenen Jahr. Das hat der Jahresbericht des Gremiums, den die Sprecherin Theodora Nikolakopoulou in der jüngsten Sitzung des Sozialausschusses vorstellte, gezeigt. Da sich weniger Kandidaten als maximal zu wählende Mitglieder aufgestellt hatten, wurden alle berufen, so dass gar keine Wahl stattfand. Der aktuelle Jugendbeirat hat elf Mitglieder zwischen elf und 18 Jahren.

Beim Rückblick auf die Aktionen im vergangenen Jahr erinnerte der Beirat an die Jugendumfrage, die in Hüttenfeld stattgefunden hat, an die Beteiligung am Freiwilligentag, bei dem die Stolpersteine zum Gedenken an die Lampertheimer NS-Opfer poliert wurden, an die Sanierung des Bolzplatzes in der Hagenstraße, den Sport&Fun-Day sowie diverse Veranstaltungen in der Zehntscheune wie Billard- und Kickerturniere, Konzerte oder Partys. In diesem Jahr wollen die Jugendlichen viele dieser Aktionen wiederholen und auch in Hofheim ihre Altersgenossen nach ihren Wünschen und Ideen befragen.

Seniorenbeirat wird neu gewählt

Beim Seniorenbeirat stehen im November dieses Jahres wieder Wahlen an. Vorher möchte der Beirat seine Satzung und Wahlordnung ändern. So sollen mehr Senioren für das Gremium kandidieren können. Außerdem soll das Gremium größer werden: Künftig soll es neun statt bisher sieben Mitglieder zählen.

Wie Sprecherin Gerlinde Hellmuth im Sozialausschuss erläuterte, fand die Wahl des Seniorenbeirats bisher als Delegiertenwahl statt. Dafür wurden alle Lampertheimer Vereine, Institutionen und Gruppierungen, die im weitesten Sinne Seniorenarbeit betreiben, aufgefordert, einen Delegierten zur Wahl zu entsenden. Aus dem Kreis der Delegierten wurden dann die sieben Beiratsmitglieder gewählt. Dieses Wahlverfahren hatten sich die Verantwortlichen vor der ersten Wahl 2007 überlegt, weil alle bisher aktiv in der Seniorenarbeit tätigen Gruppen einbezogen werden und eine Vernetzung stattfinden sollte. Inzwischen läuft das alles gut und der Seniorenbeirat wird auch nicht – wie damals befürchtet – als Konkurrenz, sondern als Bereicherung wahrgenommen.

Zusätzlich Versammlungswahl

Die Delegiertenwahl hat den Nachteil, dass sich keine Privatpersonen, die mitarbeiten möchten, zur Wahl stellen können. Dies soll nun geändert werden – auch um die Zahl der Kandidaten zu erhöhen, weil längst nicht alle Gruppierungen Delegierte benennen und entsenden beziehungsweise sich von diesen nur wenige auch zur Wahl stellen. Deswegen soll nun zusätzlich zur Delegiertenwahl noch eine Versammlungswahl stattfinden, aus der dann vier Beiratsmitglieder gewählt werden. Da das Gremium insgesamt neun Mitglieder haben soll, werden bei der Delegiertenwahl nur noch fünf Mitglieder bestimmt.

„Ich glaube, dass es viele Leute gibt, die mitmachen würden“, ist Hellmuth überzeugt. Sie hofft, dass sich viele Interessierte zur Wahl aufstellen lassen und sich die Größe des Gremiums so erweitern lässt. Derzeit sei es manchmal schon schwierig, die Aufgaben zu verteilen.

Bei den Mitgliedern des Sozialausschusses fand der Wunsch nach der Satzungsänderung volles Verständnis. Sie stimmten der Beschlussvorlage einstimmig zu. swa

Das Wichtigste von heute
Newsticker Südhessen Ticker
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional