Lampertheim

Gesundheit 206 Spender kommen zum Roten Kreuz

34 Neulinge bei der Blutspendeaktion

Archivartikel

Lampertheim.Über mangelnden Zuspruch konnte sich der Blutspendedienst Baden-Württemberg in der Florianstraße nicht beklagen. Der Ortsverband Lampertheim des Roten Kreuzes fungierte als Gastgeber und war für Organisation und Betreuung der Spender zuständig.

Zahlreiche Spendewillige standen vor dem Anmeldebüro, wo der Lionsclub traditionell zur Hand geht und die persönlichen Daten aufnimmt. Auszufüllen ist ein Fragebogen, der gegebenenfalls gesund- heitliche Probleme erfasst, welche an der nächsten Station mit einem Arzt besprochen werden können. Dafür standen dort vier Mediziner zur Verfügung.

Weiter ging es dann zur eigentlichen Aktion. In der großen Fahrzeughalle waren Liegen aufgebaut, die Spendewilligen konnten es sich bequem machen und versierte Krankenschwestern standen zur Blutabnahme bereit. Während der rote Lebenssaft dann einem Schnelltest unterzogen wurde, konnten die Spender sich zur nächsten Station, dem Ruheraum begeben.

Currywurst zur Stärkung

Danach war aber eine Stärkung angesagt. Die Helfer in der Küche hatten Wurstsalat, Currywurst und Pommes vorbereitet. Nach der Mahlzeit erfuhren die Spender schließlich ihre Blutgruppe und den Rhesusfaktor. Auch auf HIV, Hepatitis B und C wurde getestet und die Leberwerte wurden ermittelt. Als kleines Präsent erhielt jeder Spender zusätzlich einen Eisgutschein und eine Tafel Schokolade.

Im Gespräch mit unserer Zeitung zog Bereitschaftleiter Christian Schmidt ein erstes Fazit und berichtete, dass 206 Spender – darunter 34 Erstspender – zum Termin gekommen waren. Auch eine große Zahl an Mehrfachspendern konnte diesmal geehrt werden. So erhielten sechs Spender die Goldene Ehrennadel für zehn Mal spenden, auch ein Dauerspender wurde für 50 Mal und ein Rekordhalter für 75 Mal gewürdigt.

Natürlich sei die Organisation eines solchen Blutspendetermins mit einigem personellen Aufwand verbunden, merkte Schmidt an. „Wir waren vom Ortsverband mit 26 Personen im Einsatz und wissen, dass viele der Rotkreuzler sogar Urlaub genommen haben, um bei dem Termin mitzuhelfen.“ Die Mitglieder des Ortsvereins seien noch relativ jung, was beim Zupacken natürlich hilfreich sei.

Jung ist auch Erstspenderin Yanka Wiemer. Die 19-Jährige war zum Blutspenden mit ihren Eltern gekommen, die schon seit Jahren spenden.

„Ich glaube, dass es einfach notwendig ist, etwas für die Allgemeinheit zu tun“, meinte sie. „Die Zeit von etwa einer Stunde für den gesamten Termin nehme ich mir gerne und ich weiß schon jetzt“, so die junge Frau, „dass ich beim nächsten Mal wieder dabei bin“. sto

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