Lampertheim

Sozialausschuss Infos über Schülerbetreuung

340 Euro für einen Platz

Archivartikel

Lampertheim.Der Sachstand zur Schülerbetreuung stieß im Sozialausschuss auf großes Interesse. Bernd Ranko vom Fachbereich für Familie und Soziales informierte über Zuständigkeiten, Förderprogramme, den aktuellen Stand und geplante Änderungen. Zwar stehe der Kreis hier in der Verantwortung, im Gegensatz zu Krippen- und Kindergartenplätzen gebe es auf einen Schülerbetreuungsplatz aber keinen Rechtsanspruch. Derzeit existierten zwei Förderprogramme: der „Familienfreundliche Kreis Bergstraße“ und der „Pakt für den Nachmittag“.

Beim „Familienfreundlichen Kreis“ könne man sich auf ein Angebot bis 16 Uhr ebenso verlassen wie auf eine Hausaufgabenbegleitung, die Mittagsversorgung und die Betreuung für einen Teil der Ferien. Der Personalschlüssel sehe zwei Aufsichtspersonen für 20 bis 25 Kinder vor. Die finanzielle Förderung betrage 16 000 Euro pro Gruppe und Schuljahr, bei maximal drei Gruppen pro Schule.

Der „Pakt für den Nachmittag“ bestehe aus zwei Modulen, je nachdem, ob ein Kind bis 15 oder 17 Uhr zu beaufsichtigen ist. Er garantiere auch Hausaufgabenbetreuung und Mittagstisch. Im Gegensatz zum ersten Modell bestehe keine Begrenzung der Gruppen für eine Finanzierung. „Der Bedarf an Schülerbetreuungsplätzen steigt stetig“, berichtete Ranko. Das Programm „Familienfreundlicher Kreis Bergstraße“ werde sukzessive durch den „Pakt für den Nachmittag“ abgelöst.

Goetheschule liegt vorne

Die Goetheschule liege mit 125 auf fünf Gruppen verteilte Zöglinge weit vorne. Schillerschule und Pestalozzischule brächten es je auf drei Gruppen und 75 Abc-Schützen. Bei der Nibelungenschule Hofheim liege die Zahl bei 25 und einer Gruppe, das Gleiche gelte für die Kanuakademie des Wassersportverein und die Seehofschule Hüttenfeld.

Der Kinderhort weise 40 Plätze auf, die Kita Europaring acht. 398 seien es insgesamt, bis 1. August sollten es 469 sein, Schillerschule, Pestalozzischule und Nibelungenschule um je 25 ansteigen. Schillerschule und Pestalozzischule erhalten aus städtischen Mitteln 40 000, Goetheschule 30 000, Nibelungenschule 20 000 Euro, die Kanuakademie 10 000 und die Seehofschule 4000 Euro. In der Summe 144 000 Euro, was 338, 82 Euro pro Platz entspricht. jkl

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