Lampertheim

Spargellauf I Intensive Öffentlichkeitsarbeit und Werbung sorgen für große Resonanz beim Lampertheimer Saisonhöhepunkt / Sportler loben optimale Bedingungen

400 Läufer mehr als im Vorjahr am Start

Archivartikel

Lampertheim.Wenige Tage vor Beginn des Spargelfestes bietet der vom Turnverein ausgerichtete EWR-Spargellauf einen echten Saisonhöhepunkt für alle Sportbegeisterten. Während 2018 tropische Temperaturen die Teilnahme zu einem echten Härtetest werden ließen, waren die äußeren Bedingungen diesmal nahezu optimal.

Etwas über 20 Grad und ein leichter Wind motivierten knapp 1200 Sportler, den Weg ans Sportfeld anzutreten, was eine Steigerung um 400 Teilnehmer bedeutete und die Organisatoren um die Vereinsvorsitzende Sabine Gärtner sehr erfreute. „Nicht nur das Wetter ist deutlich angenehmer. Wir haben darüber hinaus auch die Öffentlichkeitsarbeit intensiviert und mehr Werbung für die Veranstaltung gemacht“, sagte Gärtner.

Optimale Voraussetzungen

Dutzende von Helfern waren wie immer nötig, um das Großereignis zu stemmen. Verpflegungsposten entlang der Strecke, Fahrradfahrer die die Läufer begleiteten, ein Zielgericht, Freiwillige, die die Getränke- und Essensausgabe oder das Verteilen der Lauf-Shirts übernahmen – eine lückenlose Aufzählung aller Tätigkeiten, die zwischen Auf- und Abbau notwendig waren, um den reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, wäre kaum möglich. Als dann noch Petrus seine Hilfe nicht versagte, war der Erfolg perfekt.

Nach Bambini- und Schülerlauf (siehe Artikel links) ging es um 17 Uhr mit dem Fünf-Kilometer-Lauf los. Gewinner Dario Hördemann vom KSV Baunatal benötigte 16 Minuten und 50 Sekunden und gestand danach, eigentlich ein Mountainbiker zu sein, der nur ab und zu gerne laufe. Louise Duterage siegte bei den Frauen in 20:52.

Zu diesem Zeitpunkt war nicht nur auf der Strecke viel los. Das Festzelt platzte aus allen Nähten. Die Erwachsenen genossen das Speisen- und Getränkeangebot, die Kinder tollten in der Hüpfburg herum. Der sportliche Fokus richtete sich aber auf die zeitgleich gestarteten Rennen über zehn Kilometer und den Halbmarathon. Der Griesheimer Björn Kuttich in 35:13 und Nina Gundlach in 47:29 Minuten konnten sich nach zehn Kilometern über den Sieg freuen. Über die Halbmarathon-Distanz von 21 Kilometern lief es aus Lampertheimer Sicht bestens. Der Vorjahreszweite Pasquale Totaro aus Hüttenfeld verbesserte seine persönliche Bestzeit um drei Minuten und entschied den Lauf in einer Stunde 18 Minuten und 44 Sekunden für sich. Die Siegerin in der Frauenklasse, Petra Wassiluk, lief ein einsames Rennen. Die 49-jährige Darmstädterin hatte nach 1:26:35 neun Minuten Vorsprung auf Yvonne Jung aus Speyer.

Unisono äußerten sich alle Teilnehmer positiv über die Organisation. Als angenehm empfanden sie die gute Versorgung durch die Streckenposten und den Beifall der Zuschauer beim Lauf durch die Straßen.

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